Leistungs- und Durchsatzprobleme

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob der neueste Build installiert ist. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie über die neuesten Funktionen und Fehlerbehebungen verfügen.

Weitere Informationen zum Inhalt der einzelnen Versionen finden Sie in den Versionshinweisen.

Hardware und Infrastruktur

Allgemeine Richtlinien für Hardwareanforderungen für lokale Campaign Classic finden Sie auf dieser Seite.

Das Beratungsteam kann gehosteten Kunden ein Tool zur Verfügung stellen, mit dem Sie ganz einfach Ansichten darüber vornehmen können, wie viel Platz die verschiedenen Datenbanktypen sowie der auf der SFTP-Site verwendete Speicherplatz nutzen. Darüber hinaus bietet es Tools, mit denen Sie unnötige Daten bereinigen können. Wenden Sie sich an den Adobe Kundendienst, wenn dieses Tool implementiert werden muss. Hier einige wichtige Punkte, die Sie mit diesem Tool überprüfen müssen:

  • Wenn die Indexgröße größer als die Tabellengröße ist, ist ein Vakuum erforderlich.
  • Überprüfen Sie die Tabellen mit der maximalen Aufblähung. Wenn diese Tabellen häufig verwendet werden, müssen sie evakuiert werden.
  • Datenbankblockierung kann dazu führen, dass E-Mails nicht mehr gesendet werden.

Adobe Campaign bietet auch ein Tool, um die CPU- und RAM-Nutzung zu überprüfen. Verwenden Sie dieses Tool und prüfen Sie spezifische Indikatoren wie: Arbeitsspeicher, Arbeitsspeicher austauschen, Datenträger, Aktive Prozesse. Wenn die Werte zu hoch sind, können Sie versuchen, die Anzahl der Workflows zu reduzieren oder die Workflows zu verschiedenen Zeitpunkten auf den Beginn zu planen.

Datenbanküberprüfung

In den meisten Fällen sind Leistungsprobleme mit der Datenbankwartung verbunden. Im Folgenden werden die wichtigsten Elemente aufgeführt:

  • Konfiguration: Wir empfehlen, die anfängliche Plattformkonfiguration des Adobe Campaigns zu überprüfen und eine vollständige Hardwareprüfung durchzuführen.
  • Installation und Konfiguration der Adobe Campaign-Plattform: Überprüfen Sie die Optionen für die Netzwerkkonfiguration und Plattformbereitstellung.
  • Datenbankwartung: Vergewissern Sie sich, dass die Aufgabe zur Datenbankbereinigung betriebsbereit ist und dass die Datenbankwartung ordnungsgemäß geplant und ausgeführt wurde. Überprüfen Sie die Anzahl und Größe der Arbeitstabellen.
  • Echtzeitdiagnose: Überprüfen Sie die Prozess- und Plattformprotokolldateien und überwachen Sie dann die Aktivität der Datenbank, während Sie die Ausgabe erneut erstellen.
HINWEIS

Weitere Informationen finden Sie in diesem Abschnitt: Datenbankleistung.

Anwendungskonfiguration

Im Folgenden finden Sie eine Liste von Artikeln zu Best Practices für die Anwendungskonfiguration:

  • MTA- und MTAChild-Prozesse und -Speicher: Das mta-Modul verteilt Nachrichten an seine untergeordneten Module mtachild. Jeder mtachild bereitet Nachrichten vor, bevor eine Autorisierung vom Statistikserver angefordert und gesendet wird. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.
  • TLS-Konfiguration: Die globale Aktivierung von TLS wird nicht empfohlen, da dies den Durchsatz reduzieren kann. Stattdessen sollten die vom Bereitstellungsteam verwalteten TLS-Einstellungen pro Domäne je nach Bedarf angepasst werden. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.
  • DKIM: zur Gewährleistung der Sicherheit des DKIM ist 1024b die empfohlene Verschlüsselungsgröße. Niedrigere DKIM-Schlüssel werden von den meisten Zugangsanbietern nicht als gültig angesehen. Mehr dazu erfahren Sie auf dieser Seite.

Probleme mit der Zustellbarkeit

Im Folgenden finden Sie eine Liste bewährter Verfahren und Artikel zur Lieferbarkeit:

  • IP-Ruf: Wenn der IP-Ruf nicht gut genug ist, wirkt sich dies auf die Leistung aus. Das Modul Überwachung der Lieferbarkeit Angebot verschiedene Tools zur Verfolgung der Bereitstellungsleistung Ihrer Plattform. Mehr dazu erfahren Sie auf dieser Seite.
  • IP-Aufwärmen: die IP-Aufwärmphase wird vom Zustellteam durchgeführt. Dazu gehört die schrittweise Erhöhung der Anzahl der E-Mails durch neue IPs über einen Zeitraum von einigen Wochen.
  • IP-Affinität einrichten: Bei einer falschen IP-Affinität-Einrichtung können die E-Mails ganz gestoppt werden (falscher Operator-/Affinität-Name in der Konfiguration) oder der Durchsatz reduziert werden (geringe Anzahl von IPs in der Affinität). Mehr dazu erfahren Sie auf dieser Seite.
  • E-Mail-Größe: Die E-Mail-Größe spielt eine wichtige Rolle beim Durchsatz. Die empfohlene maximale E-Mail-Größe beträgt 60 KB. Mehr dazu erfahren Sie auf dieser Seite. Überprüfen Sie im Bericht Versand-Durchsatz die Anzahl der Byte, die pro Stunde übertragen wurden.
  • Große Anzahl ungültiger Empfänger: Wenn eine große Anzahl ungültiger Empfänger vorhanden ist, kann dies den Durchsatz beeinflussen. Die MTA versucht weiterhin, E-Mails an ungültige Empfänger zu senden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenbank gut gepflegt ist.
  • Umfang der Personalisierung: Wenn ein Versand in "Personalisierung in Bearbeitung"bleibt, überprüfen Sie das in Gestaltungsbausteinen verwendete JavaScript.
HINWEIS

Siehe auch Abschnitt Lieferbarkeit. Einen tieferen Einstieg in die Lieferbarkeit finden Sie im Leitfaden Best Practice Guide zur Adobe-Lieferbarkeit.

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