Auf dieser Seite Notieren und berücksichtigen Sie die Kanal- und Themenvoreinstellungen Ihrer Kunden durch Einverständnisrichtlinien, sodass Sie nur die Personen ansprechen, die von Ihnen hören möchten.
In einem modernen Ökosystem der Marketing-Automatisierung interagieren Marken mit Kundinnen und Kunden über verschiedene Touchpoints hinweg und sehen sich dem Risiko irrelevanter oder übermäßiger Kommunikation ausgesetzt, was zu abgebrochener Interaktion, Spam-Beschwerden und Compliance-Risiken führt. Aus diesem Grund müssen sie die Voreinstellungen ihrer Kundinnen und Kunden verwalten, um Echtzeiterkenntnisse zu ihrer Zielgruppe zu erhalten und personalisierte, respektvolle Kommunikation bereitzustellen.
Mit Adobe Journey Optimizer können Sie durch die Verwendung von Einverständnisrichtlinien die Voreinstellungen Ihrer Kundinnen und Kunden berücksichtigen. Dadurch wird sichergestellt, dass Journey Optimizer nur Kunden anspricht, die auf ihrer Auswahl beruhen, und gleichzeitig ihr Einverständnis respektiert.
Es gibt folgende Möglichkeiten zum Verwalten der Voreinstellungen von Benutzenden mit Journey Optimizer:
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Rufen Sie die Zustimmung Ihrer Kundinnen und Kunden zum Opt-in/Opt-out für einen nativen Outbound-Kanal ab. Beispielsweise können Sie eine Einverständnisrichtlinie in Experience Platform erstellen, um Kundinnen und Kunden auszuschließen, die dem Empfang von Nachrichten für einen bestimmten Kanal nicht zugestimmt haben. Wenden Sie diese Einverständnisrichtlinie dann mithilfe einer E-Mail-Kanal-Konfiguration in Journey Optimizer an. Weitere Informationen
note NOTE Die unterstützten Kanäle sind E-Mail, Push, SMS und In-App. -
Fragen Sie Ihre Kundinnen und Kunden, welche Themen sie abonnieren möchten (z. B. welche Art von Nachrichten sie akzeptieren und welche nicht). Weitere Informationen
Speichern und Berücksichtigen von Voreinstellungen manage-preferences
Mit Einverständnisrichtlinien können Sie in Journey Optimizer die Voreinstellungen Ihrer Kundinnen und Kunden zentral verwalten. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Sie Kundinnen und Kunden nur auf der Grundlage der von ihnen ausgewählten Themen ansprechen und dabei ihre Einverständnisentscheidungen respektieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor.
Angenommen, Sie möchten Ihre Kundinnen und Kunden anhand ihrer Kommunikationsvoreinstellungen über mehrere Abonnementthemen hinweg (Newsletter, Angebote und Einführungen neuer Produkte) durch Journeys und Kampagnen ansprechen.
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Definieren Sie Voreinstellungsattribute mit dem booleschen Operator auf Profilebene. Sie können beispielsweise Folgendes angeben:
- Newsletter_Email: Boolescher Wert (wahr/falsch)
- Offers_Push: Boolescher Wert (wahr/falsch)
- Einführungen neuer Produkte: Boolescher Wert (wahr/falsch)
Diese Attribute werden im Schema eines profilaktivierten Datensatzes erfasst und dem einheitlichem Kundenprofil zugeordnet.
note NOTE Kundeneinverständnis und Kontaktvoreinstellungen sind komplexe Themen. Weitere Informationen dazu, wie Einverständnis- und Kontextvoreinstellungen in Experience Platform erfasst, verarbeitet und gefiltert werden können, finden Sie in folgenden Dokumenten: - Weitere Informationen zu den Schemafeldgruppen, die zum Erfassen von Einverständnisdaten erforderlich sind, finden Sie auf dieser Seite. Es wird beschrieben, wie Sie die von Ihren Kundinnen und Kunden erfassten Einverständnisdaten verarbeiten und in Ihre gespeicherten Kundenprofile integrieren können.
- Weitere Informationen zur Feldergruppe zu Einverständnis und Voreinstellungen finden Sie auf dieser Seite.
- Die Schritte, mit denen Sie benutzerdefinierte Voreinstellungsfelder zum Schema hinzufügen, finden Sie in diesem Abschnitt.
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Erstellen Sie eine Seite, um die Voreinstellungen Ihrer Kundinnen und Kunden zu erfassen. Verwenden Sie eine der folgenden Methoden:
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Erstellen Sie eine Web-Seite, um die Voreinstellungen Ihrer Kundinnen und Kunden mithilfe des Adobe Experience Platform Web SDK aufzuzeichnen.
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Verwenden Sie eine Landingpage in Journey Optimizer, die Formulare enthält, um die Voreinstellungen Ihrer Kundinnen und Kunden mithilfe von Profildaten zu erfassen. Weitere Informationen zu Formularen
note NOTE Stellen Sie sicher, dass die Domain der verwendeten Landingpage zur übergeordneten Marke und nicht zu einer Untermarke gehört. Die erfassten Voreinstellungen werden in den Profildaten gespeichert, die auf Ebene der übergeordneten Marke gespeichert sind.
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Auf dieser Seite können Kundinnen und Kunden ihre Voreinstellungen aktualisieren (z. B. themenbezogene Abonnements), indem sie Kontrollkästchen aktivieren oder deaktivieren.
Jede Aktion löst ein Einverständnisereignis aus, das für die entsprechenden Profilattribute gespeichert wird (
truefür Opt-in,falsefür Opt-out), indem die Daten in das profilaktivierte Datensatzschema aufgenommen werden.Eine Person hat beispielsweise dem Empfang von Push-Angeboten zugestimmt, möchte jedoch keine E-Mail-Newsletter erhalten. Das entsprechende Profil wird folgendermaßen aktualisiert:
{width="80%"}
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Erstellen Sie in Adobe Experience Platform eine benutzerdefinierte Richtlinie (über das Menü Datenschutz > Richtlinien). Weitere Informationen
note availability AVAILABILITY Einverständnisrichtlinien sind derzeit nur für Organisationen verfügbar, die die Adobe-Add-ons Healthcare Shield und Privacy and Security Shield erworben haben. Informationen zu Entscheidungsrichtlinien Um Einverständnisrichtlinien verwenden zu können, müssen in den Profildaten Voreinstellungsattribute vorhanden sein. Daher müssen Sie diese Attribute auf Profilebene definieren (wie in Schritt 1 beschrieben).
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Wählen Sie den Typ der Einverständnisrichtlinien und konfigurieren Sie eine Bedingung wie folgt. Informationen zum Konfigurieren von Einverständnisrichtlinien
Um beispielsweise Nachrichten nur an Kunden zu senden, die sich nicht gegen den Erhalt von E-Mail-Newslettern entschieden haben, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Richtlinie und definieren Sie die folgende Bedingung:
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Wenn Marketing-Aktion gleich E-Mail
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Dann Newsletter_Email nicht vorhanden false Oder Newsletter_Email nicht gleich false
{width="80%"}
note tip TIP Der profilaktivierte Datensatz muss das Profilattribut Newsletter_Email mit dem Wert trueenthalten (wie in Schritt 1 beschrieben). -
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Nachdem Sie die Einverständnisrichtlinie erstellt haben, nutzen Sie sie in Journey Optimizer mithilfe von Kanalkonfigurationen oder benutzerdefinierten Journey-Aktionen.
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Jetzt können Sie diese Kanalkonfigurationen oder benutzerdefinierten Aktionen in Ihren Journeys und Kampagnen verwenden, um sicherzustellen, dass die Voreinstellungen Ihrer Kundinnen und Kunden berücksichtigt werden.
This section contains structured knowledge intended to support interpretation, retrieval, and question answering related to this topic.
For complete understanding, this information should be combined with the documentation on this page. Neither source is intended to stand alone; the page describes the feature, while this section provides additional context that helps disambiguate terminology, intent, applicability, and constraints.
- TL;DR: This page explains how to record and honor your customers’ channel and topic preferences through consent policies so that Journey Optimizer only targets customers based on their choices.
Intents:
- Retrieve customer consent to opt in or out for native outbound channels
- Ask customers which topics they wish to subscribe to
- Define preference attributes at the profile level using the Boolean operator
- Create a page, using the Web SDK or a landing page, to capture customer preferences
- Create a consent policy in Experience Platform and leverage it in Journey Optimizer
Glossary:
- Preference attribute: A Boolean (true/false) attribute defined at the profile level, such as Newsletter_Email, captured in a Profile-enabled dataset schema and mapped to the unified customer profile (product-specific)
- Consent policy: A policy created in Experience Platform, applied in Journey Optimizer through channel configurations or journey custom actions, used to honor preferences (product-specific)
- Consent event: The event triggered when a customer selects or deselects a preference, saved against the profile attributes as true for opted-in and false for opted-out (product-specific)
- Subscription topic: A category of communication a customer can subscribe to, such as Newsletters, Offers, and New Product Launches (product-specific)
Guardrails:
- This capability is currently only available for organizations that have purchased the Adobe Healthcare Shield or Privacy and Security Shield add-on offerings.
- Consent takes precedence over preferences: a customer who opted out from receiving any communications cannot be targeted even if a preferred channel and topic are indicated.
- The supported channels are Email, Push, SMS and InApp.
- Preference attributes must be present in the profile data, which is why they must be defined at the profile level.
- The domain of the landing page being used must belong to the upper brand and not to a sub-brand, because the preferences collected are stored in the profile data which is at the upper-brand level.
Terminology:
- Canonical name: Preference — Acronym: n/a — variants: contact preference, communication preference, subscription preference
- Synonyms: “opted-in” = “true”; “opted-out” = “false”
- Do not confuse: “consent” (whether a customer agreed to receive communications) ≠ “preference” (the channels and topics a customer selected); consent takes precedence over preferences
FAQ:
- Q: Which channels are supported for retrieving consent? — The supported channels are Email, Push, SMS and InApp.
- Q: What takes precedence when consent and preferences conflict? — Consent takes precedence over preferences; a customer who opted out from all communications cannot be targeted regardless of their preferred channel or topic.
- Q: How are preference attributes defined? — Define them with the Boolean operator (true/false) at the profile level; they are captured in a Profile-enabled dataset schema and mapped to the unified customer profile.
- Q: How can I capture customer preferences? — Create a web page using the Adobe Experience Platform Web SDK, or use a Journey Optimizer landing page that includes forms to capture preferences through profile data.
- Q: Why must the landing page domain belong to the upper brand? — Because the preferences collected are stored in the profile data, which is at the upper-brand level.