Warum Kanaldaten zwischen Adobe Advertising und Marketing Channels variieren können

Werbetreibende mit einer Adobe Advertising-Adobe Analytics-Integration

Eine häufige Frage von Benutzenden, die mehr über die Integration der Adobe Advertising- und Marketing Channels-Datensätze erfahren, lautet: „Was verursacht die Datenabweichung zwischen der AMO-ID und der Marketing Channels?“ Oder, manchmal, „Warum sind die Daten beschädigt? Ich brauche alle Metriken, die in allen Berichten übereinstimmen.“ Glücklicherweise zeigen Diskrepanzen nicht an, dass die Daten „beschädigt“ sind, und Diskrepanzen werden erwartet und sogar gewünscht. Sehen wir uns an, warum die Integration so konzipiert wurde.

Die beiden Datensätze haben unterschiedliche primäre Anwendungsfälle:

  • Marketing Channels: Der primäre Anwendungsfall für Marketing Channels besteht darin, Daten über mehrere Kanäle hinweg mit einem gemeinsamen Attributionsmodell zu vergleichen. Analysten können die Dimension Marketing Channel verwenden, um mehr Einblicke in die Interaktion zwischen Kanälen zu erhalten. Diese insight kann Entscheidungen auf Makroebene über Investitionen in die einzelnen Kanäle anregen und zu Einblicken in die Interaktion der Besucher der einzelnen Kanäle mit der Website führen.

    Die Dimension Analytics Marketing Channel ist daher so konfiguriert, dass alle Kanäle erfasst und verfolgt werden. Marketing Channels kann auch so konfiguriert werden, dass die Viewthroughs und Clickthroughs von Advertising DSP erfasst werden, und zwar in Bezug auf die anderen Marketing-Kanäle.

  • Adobe Advertising-AMO-ID: Der Hauptanwendungsfall der Adobe Advertising-AMO-ID-Daten ist die Einspeisung der erweiterten Adobe AI Angebotsalgorithmen. Die Algorithmen treffen automatisch tausende von Bid-Entscheidungen auf Mikroebene, die täglich getroffen werden, um die Werbeausgaben zu maximieren und die Ziele der DSP Kampagne oder des Search, Social, & Commerce Portfolios zu erreichen. Je mehr Konversionsdaten die Algorithmen mit Kampagnen verbinden können, desto besser können die Algorithmen diese Angebotsentscheidungen treffen.

    Um diese Daten zu erfassen, übergibt die Analytics for Advertising-Integration rohe AMO-IDs, die als Clickthrough- und View-Through-Trackingcodes in der AMO-ID-Dimension von Adobe Analytics übersetzt werden können. Diese werden entweder als benutzerdefinierte Variable (eVar) oder als reservierte Variable (rVar) gespeichert. Clickthroughs für andere Kanäle sind in der AMO-ID-Dimension nicht festgelegt, sodass die AMO-ID-Dimension den Eintrag aus diesen anderen Kanälen nicht verfolgen kann. Dies hat zur Folge, dass die AMO-ID über Marketing Channels Einstiegspunkte bestehen bleibt.

Weitere Informationen zu möglichen Datenabweichungen zwischen von Adobe Advertising verfolgten Daten und Analytics verfolgten Daten finden Sie unter Erwartete Datenabweichungen zwischen Analytics und Adobe Advertising.

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