Implementierungsleitlinien

WICHTIG

Dieser Artikel enthält eine Produktdokumentation, die Sie durch die Einrichtung und Nutzung dieser Funktion führen soll. Nichts in diesem Dokument ist eine Rechtsberatung. Bitte konsultieren Sie Ihren eigenen Rechtsbeistand für Rechtsberatung.

People-Based Destinations Angebot mehrerer Implementierungsstrategien, je nachdem, wie Ihre Kundendaten strukturiert sind. Dieser Artikel bietet eine Übersicht über die Implementierungsschritte, die Sie je nach Szenario für People-Based Destinations ausführen müssen.

Überblick

Die Konfiguration von People-Based Destinations führt Sie durch mehrere Bereiche des Audience Managers und erfordert unterschiedliche Einstellungen und Dateneingabemethoden, je nachdem, welche Kundendaten Sie bereits in Audience Manager haben und welche Art von Audience-Targeting Sie durchführen möchten.

WICHTIG

Bevor Sie People-Based Destinations konfigurieren, sollten Sie diesen Artikel sorgfältig und vollständig lesen. Nach dem Lesen dieses Handbuchs sollten Sie mit dem Szenario vertraut sein, das Sie mit People-Based Destinations aktivieren werden.

Es gibt sechs Implementierungsaspekte, die Sie klären müssen, bevor Sie People-Based Destinations verwenden. Dieser Artikel hilft Ihnen, zu verstehen, was Ihre aktuelle Konfiguration ist, sodass Sie die Implementierungsschritte für Ihr Szenario korrekt ausführen können.

pbd-implementation

1. Definieren des Anwendungsfalls

Bevor Sie mit der Implementierung von People-Based Destinations beginnen, müssen Sie den Anwendungsfall, für den Sie diese Funktion verwenden werden, klar definieren. Sie können People-Based Destinations auf zwei Arten zur Zielgruppe von Audiencen verwenden, je nach Aktivität der Audience:

A) Audiencen-Targeting auf Basis Ihrer kombinierten Online- und Offline-Aktivität. In diesem Szenario sollten Sie vorhandene Daten aus der Audience des Audience Managers mit Daten aus Ihrem internen CRM-System kombinieren und die resultierenden Audiencen an People-Based Destinations senden. Hier ist ein Beispiel, das dieses Szenario illustriert:

Ihre Firma, eine Fluggesellschaft, verfügt über verschiedene Kundenstufen (Bronze, Silver und Gold) und Sie möchten jeder dieser Stufen personalisierte Angebot über soziale Plattformen bereitstellen. Mit Audience Manager können Sie die Aktivität Ihrer Kunden auf Ihrer Website analysieren. Nicht alle Kunden verwenden jedoch die mobile App der Fluggesellschaft, und einige von ihnen haben sich noch nicht bei der Website der Firma angemeldet. Ihre Kundendaten sind meist auf Mitgliedschafts-IDs und E-Mail-Adressen beschränkt.

Um sie über soziale Netzwerke und ähnliche personalbasierte Kanal hinweg Zielgruppe, können Sie Hash-E-Mail-Adressen in Audience Manager setzen und sie mit Ihren bestehenden Online-Aktivitäten-Eigenschaften kombinieren, um neue Audiencen zu erstellen. Anschließend können Sie diese Segmente verwenden, um Ihre Audience über People-Based Destinations Zielgruppe.

B) Audiencen-Targeting, das ausschließlich auf Ihrer Offline-Aktivität basiert. In diesem Fall enthält Ihr CRM-System Ihre E-Mail-Adressen und andere Kundenattribute, aber Ihre Kunden haben noch gar nicht mit Ihrer Website interagiert. Daher haben Sie keine Aktivität im Audience Manager. Hier ist ein Beispiel, das dieses Szenario illustriert:

Ihre Firma, ein Anbieter von Telekommunikationsdiensten, speichert Kundendaten wie E-Mail-Adressen und erworbene Telekommunikationspläne in einem internen CRM. Sie möchten bestehende Kunden auf Social-Plattformen Zielgruppe haben, um sie auf der Grundlage ihrer bestehenden Abonnement zu einem Upgrade-Angebot zu bewegen. Dazu können Sie Ihre Hash-E-Mail-Adressen von Kunden in Audience Manager eintragen und Segmente auf Basis der bestehenden Abonnement erstellen. Anschließend können Sie diese Segmente an People-Based Destinations senden, um Ihre Kunden mit personalisierten Angeboten Zielgruppe.

2. Definieren Sie den Typ der zielgerichteten E-Mail-Adressen

Der zweite Schritt bei der Definition Ihrer Implementierungsstrategie besteht darin, zu entscheiden, welche Art von E-Mail-Adressen von Kunden Zielgruppe werden sollen.

A) Audiencen-Targeting auf Basis Ihrer authentifizierten E-Mail-Adressen. In diesem Fall haben Ihre Benutzer mehrere Konten, die mehreren E-Mail-Adressen zugeordnet sind, und Sie möchten diese mit personalisierten Angeboten in Echtzeit Zielgruppe haben, die nur auf der E-Mail-Adresse basieren, die sie auf Ihrer Website authentifizieren.

B) Audiencen-Targeting auf Basis all Ihrer zugehörigen E-Mail-Adressen. In diesem Fall haben Ihre Benutzer mehrere Konten, die mehreren E-Mail-Adressen zugeordnet sind, und Sie möchten diese unabhängig von der authentifizierten Aktivität über alle zugehörigen E-Mail-Adressen hinweg Zielgruppe haben.

3. Identifizieren Sie den Typ der Kunden-IDs (CRM-IDs), die Sie überverfügen.

Für Targeting-Audiencen in People-Based Destinations müssen Sie SHA256 Hash-Versionen Ihrer E-Mail-Adressen senden. Abhängig von Ihrer bestehenden Audience Manager-Konfiguration befinden Sie sich in einem der folgenden beiden Szenarien:

A) Ihre Audience Manager-Kunden-IDs (DPUUIDs) sind bereits in Kleinbuchstaben und mit Hashing-E-Mail-Adressen versehen. In diesem Szenario können Sie diese vorhandenen IDs verwenden, um Ihre Audiencen in People-Based Destinations Zielgruppe.

B) Ihre Audience Manager-Kunden-IDs (DPUUIDs) sind nicht in Kleinbuchstaben, sondern Hash-E-Mail-Adressen. In diesem Szenario können Ihre vorhandenen Kunden-IDs nicht an People-Based Destinations gesendet werden. Um People-Based Destinations verwenden zu können, müssen Sie eine ID-Synchronisierung zwischen Ihren bestehenden Kunden-IDs und den Kleinbuchstaben-Hash-Versionen Ihrer E-Mail-Adressen Ihrer Kunden durchführen. Dazu verwenden Sie entweder Dateibasierte ID-Synchronisierung oder deklarierte IDs.

4. Eigenschaftenqualifikation

Um Ihre Audience in People-Based Destinations genau Zielgruppe, müssen sich Ihre Benutzer je nach Typ des Audience-Targeting, das Sie durchführen möchten, für regelbasierte oder Onboarded-Eigenschaften qualifizieren.

A) Qualifizieren Sie Ihre Kunden-IDs und Geräte-IDs in Echtzeit für regelbasierte Eigenschaften. Diese Option gilt für den Anwendungsfall A von 1. Definieren des Anwendungsfalls. Wenn Sie planen, Audiencen auf der Grundlage der Online- und Offline-Aktivität Zielgruppe, qualifizieren Sie Ihre Audience höchstwahrscheinlich bereits für regelbasierte Eigenschaften.

B) Integrierte Eigenschaften für Ihre Kunden-IDs über eingehende Datendateien. Diese Option gilt für den Anwendungsfall B von 1. Definieren des Anwendungsfalls. Beim Targeting Ihrer Audience auf Basis der rein Offline-Aktivität müssen Sie Kunden-IDs für integrierte Eigenschaften durch eingehende Datendateien qualifizieren.

5. Erstellen oder beschriften Sie Datenquellen und integrierte Hash-E-Mail-Adressen

Abhängig vom Typ der Kunden-IDs, die Sie in Audience Manager haben (siehe 3. Identifizieren Sie den Typ der Kunden-IDs (CRM-IDs), die Sie haben, und Sie finden sich in einem der folgenden Szenarien:

A) Beschriften einer vorhandenen Datenquelle. Diese Option gilt für das Szenario, in dem Ihre Audience Manager-Kunden-IDs (DPUUIDs) bereits in Kleinbuchstaben und mit Hashing versehen sind. In diesem Fall müssen Sie die Datenquelle, in der Sie die IDs speichern, als PII-Datenquelle beschriften. Weitere Informationen zu den Datenquelleneinstellungen finden Sie unter Datenquelleneinstellungen. Sie müssen sicherstellen, dass die Option "An personenbezogene Daten nicht gebunden werden können"nicht aktiviert ist.

B) Erstellen Sie eine neue Datenquelle. Diese Option gilt für den Fall, dass Ihre Audience Manager-Kunden-IDs (DPUUIDs) keine Hash-E-Mail-Adressen sind. In diesem Fall müssen Sie eine neue geräteübergreifende Datenquelle erstellen und Ihre Hash-E-Mail-Adressen mit einbeziehen. Sie können dies auf zwei Arten tun:

  • Verwenden Sie die dateibasierte ID-Synchronisierung. Einzelheiten dazu, wie ID-Synchronisierungsdateien aussehen sollten, finden Sie unter Anforderungen an den Namen und den Inhalt von ID-Synchronisierungsdateien. Bei Verwendung dieser Methode können Sie alle Ihre Hash-E-Mail-Adressen aus Ihrer CRM-Datenbank Zielgruppe haben.
  • Verwenden Sie deklarierte IDs, um beim Übergeben authentifizierter Kunden-IDs Ihre Hash-E-Mail-Adressen zu deklarieren. Bei Verwendung dieser Methode werden von Audience Manager in Ihrem Namen nur Ihre Hash-E-Mail-Adressen von Benutzern Zielgruppe, die sich online authentifiziert haben. Die E-Mail-Adressen, die auf benutzerbasierte Kanal abzielen, sind nur die Adressen in den deklarierten ID-Ereignis-Aufrufen. Andere mit der Kunden-ID verknüpfte E-Mail-Adressen werden nicht in Echtzeit aktiviert.

6. Profil Merge Rule for Segmentationverwenden

Je nach Anwendungsfall (siehe 1) Definieren des Anwendungsfalls) gibt es zwei Möglichkeiten, Profile Merge Rules für die Segmentierung zu verwenden.

A) Vorhandene verwendenProfile Merge Rules. Diese Option gilt für den ersten Anwendungsfall (Audience Targeting auf der Grundlage der kombinierten Online- und Offline-Aktivität). In diesem Szenario verfügen Sie über eine bestehende Kundenbindung in Audience Manager und haben bereits mindestens eine Profil Merge Rule definiert, die Sie bei der Segmentierung verwendet haben. In diesem Fall müssen Sie keine neuen Profile Merge Rules erstellen.

B) Erstellen Sie eine neue All Cross-Device Profiles Merge-Regel. Diese Option gilt für den zweiten Anwendungsfall (Audience-Targeting, das ausschließlich auf der Offline-Aktivität basiert). In diesem Szenario bringen Sie Ihre Offline-Kundendaten von Ihrem CRM in den Audience Manager und möchten aus diesen Daten Segmente erstellen. People-Based Destinations stellt hierzu eine neue, vierte Profil Merge Rule mit dem Namen All Cross-Device Profiles vor. Diese Regel müssen Sie bei der Segmentierung von reinen Offlinedaten verwenden.

Auf dieser Seite

Adobe Summit Banner

A virtual event April 27-28.

Expand your skills and get inspired.

Register for free
Adobe Summit Banner

A virtual event April 27-28.

Expand your skills and get inspired.

Register for free