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Über Testadressen about-seed-addresses

Testadressen werden verwendet, um Empfangende anzusprechen, die nicht den definierten Zielgruppenkriterien entsprechen. Auf diese Weise können Empfängerinnen und Empfänger, die außerhalb des Versandumfangs liegen, die Nachricht ebenso wie jede andere Person innerhalb der Zielgruppe erhalten.

Einer der Hauptgründe für ihre Verwendung ist der Schutz der Mailing-Liste. Wenn Sie Testadressen in Ihre Mailing-Liste einfügen, können Sie feststellen, ob sie von einem Drittanbieter verwendet wird. Die Testadressen, die darin enthalten sind, erhalten die Sendungen an Ihre Mailing-Liste.

Zusätzlich können Sie durch die Durchführung von Testsendungen an Testadressen die Personalisierung und das Rendering Ihrer Sendungen vor dem Versand in der Vorschau ansehen und testen (siehe Testadressen als Zielgruppe verwenden).

Mehr zu dieser Funktion erfahren Sie im Video..

Die Verwendung von Testadressen bietet die folgenden Vorteile:

  • Ersetzen fehlender Werte durch Empfängerdaten aus der Zielgruppe (Zufallsauswahl). So ist es beispielsweise möglich, in Testadressen nur die E-Mail-Adresse anzugeben und die anderen Felder automatisch von Campaign aus dem Profil ausfüllen zu lassen (siehe Anwendungsbeispiel: Konfigurieren der Feldersetzung).
  • Bei Workflows mit Datamanagement-Funktionen können die im Versand genutzten zusätzlichen Daten auf Ebene der Testadressen angegeben werden, um den entsprechenden Wert zu erzwingen. Auf diese Weise umgeht man die zufällige Wertersetzung.
  • Testadressen werden in den folgenden Versandstatistikberichten grundsätzlich nicht berücksichtigt: Klicks, Öffnungen, Abmeldungen.

Testadressen werden entweder durch Importieren zur Versandzielgruppe hinzugefügt oder direkt im Versand oder der Kampagne erstellt.

NOTE
Testadressen gehören nicht zur Empfängertabelle. Sie werden in einer separaten Tabelle erstellt. Wenn Sie die Empfängertabelle um neue Daten erweitern, müssen Sie die Testadressen-Tabelle ebenfalls um die gleichen Daten erweitern. Andernfalls werden erweiterte Felder für Testadressen nicht berücksichtigt.
In diesem Abschnitt wird ein Beispiel für die Erweiterung der Tabelle mit Testadressen dargestellt: Anwendungsbeispiel: Auswahl von Testadressen nach Kriterien.

Für den Briefpost-Versand werden Testadressen während der Extraktion hinzugefügt und im Ausgabedokument unter die restlichen Informationen gemischt.

IMPORTANT
Bei Briefpost-Sendungen muss das Format der Extraktionsdatei folgende Bedingungen erfüllen:
  • Keine Verwendung der Option Gruppierungen verwalten (GROUP BY + HAVING).
  • Bei der Extraktion von Sammlungselementen bleiben die entsprechenden Felder für Testadressen leer, es sei denn, die Option Nur eine Zeile (Expertenmodus) wurde ausgewählt. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie in diesem Abschnitt.
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