Funktionstests

Funktionstests werden in drei Typen eingeteilt:

Funktionstests für das Produkt

Funktionstests für das Produkt sind eine Reihe stabiler HTTP-Integrationstests (ITs) rund um die Kernfunktionalität in AEM (z. B. Authoring und Replikation), die verhindern, dass Kundenänderungen an ihrem Programm-Code bereitgestellt werden, wenn diese Kernfunktionalität verletzt wird.

Funktionstests für das Produkt werden automatisch ausgeführt, wenn ein Kunde neuen Code in Cloud Manager bereitstellt, und können nicht übersprungen werden.

Beispieltests finden Sie unter Funktionstests für das Produkt.

Benutzerdefinierte Funktionstests

Der Schritt für benutzerdefinierte Funktionstests in der Pipeline ist immer vorhanden und kann nicht übersprungen werden.

Der Build sollte entweder null oder eine Test-JARs generieren. Wenn keine Test-JARs erzeugt werden, wird der Testschritt standardmäßig durchgeführt. Wenn der Build mehr als eine Test-JARs erzeugt, ist die JAR-Datei nicht deterministisch.

HINWEIS

Über die Schaltfläche Protokoll herunterladen können Sie auf eine ZIP-Datei zugreifen, die die Protokolle für das detaillierte Formular zur Testausführung enthält. Diese Protokolle enthalten nicht die Protokolle des eigentlichen AEM-Laufzeitprozesses – auf diese kann über die reguläre Download- oder Longtail-Protokollfunktionalität zugegriffen werden. Weitere Informationen finden Sie unter Zugreifen auf und Verwalten von Protokollen.

Schreiben von Funktionstests

Vom Kunden geschriebene Funktionstests müssen als separate JAR-Datei verpackt werden, die vom gleichen Maven-Build wie die Artefakte erstellt wird, die in AEM bereitgestellt werden sollen. Im Allgemeinen wäre dies ein separates Maven-Modul. Die resultierende JAR-Datei muss alle erforderlichen Abhängigkeiten enthalten und wird im Allgemeinen mithilfe des maven-assembly-Plug-ins mit dem Deskriptor jar-with-dependencies erstellt.

Darüber hinaus muss für die JAR-Datei der Manifest-Header „Cloud-Manager-TestType“ auf „integration-test“ eingestellt sein. In Zukunft werden voraussichtlich weitere Header-Werte unterstützt. Eine Beispielkonfiguration für das maven-assembly-Plug-in ist:

<build>
    <plugins>
        <!-- Create self-contained jar with dependencies -->
        <plugin>
            <groupId>org.apache.maven.plugins</groupId>
            <artifactId>maven-assembly-plugin</artifactId>
            <version>3.1.0</version>
            <configuration>
                <descriptorRefs>
                    <descriptorRef>jar-with-dependencies</descriptorRef>
                </descriptorRefs>
                <archive>
                    <manifestEntries>
                        <Cloud-Manager-TestType>integration-test</Cloud-Manager-TestType>
                    </manifestEntries>
                </archive>
            </configuration>
            <executions>
                <execution>
                    <id>make-assembly</id>
                    <phase>package</phase>
                    <goals>
                        <goal>single</goal>
                    </goals>
                </execution>
            </executions>
        </plugin>
    </plugins>

Innerhalb dieser JAR-Datei müssen die Klassennamen der tatsächlichen Tests, die ausgeführt werden sollen, in IT.

Beispielsweise eine Klasse mit dem Namen com.myco.tests.aem.it.ExampleIT ausgeführt werden, aber eine Klasse mit dem Namen com.myco.tests.aem.it.ExampleTest nicht.

Außerdem muss der Testcode unterhalb eines Pakets mit dem Namen it (Der Filter zum Ausschluss der Abdeckung ist **/it/**/*.java).

Die Testklassen müssen normale JUnit-Tests sein. Die Testinfrastruktur ist so konzipiert und konfiguriert, dass sie mit den Konventionen der Testbibliothek von aem-testing-clients kompatibel ist. Entwicklern wird dringend empfohlen, diese Bibliothek zu verwenden und ihre Best Practices zu befolgen. Weitere Informationen finden Sie unter Git-Link.

Lokale Testausführung

Da es sich bei den Testklassen um JUnit-Tests handelt, können sie von standardmäßigen Java-IDEs wie Eclipse, IntelliJ, NetBeans usw. ausgeführt werden.

Wenn diese Tests jedoch ausgeführt werden, müssen verschiedene Systemeigenschaften festgelegt werden, die von den aem-testing-clients (und den zugrunde liegenden Sling Testing Clients) erwartet werden.

Die Systemeigenschaften lauten wie folgt:

  • sling.it.instances - should be set to 2
  • sling.it.instance.url.1 - should be set to the author URL, for example, http://localhost:4502
  • sling.it.instance.runmode.1 - should be set to author
  • sling.it.instance.adminUser.1 - should be set to the author admin user, e.g. admin
  • sling.it.instance.adminPassword.1 - should be set to the author admin password
  • sling.it.instance.url.2 - should be set to the author URL, for example, http://localhost:4503
  • sling.it.instance.runmode.2 - should be set to publish
  • sling.it.instance.adminUser.2 - should be set to the publish admin user, for example, admin
  • sling.it.instance.adminPassword.2 - should be set to the publish admin password

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