Konfigurationsschritte für Android

Nachdem das Paket installiert ist, können Sie die Einstellungen Ihrer Android-Mobile-App in Adobe Campaign Classic festlegen.

HINWEIS

Informationen dazu, wie Sie Ihre Mobile-App für iOS konfigurieren und einen Versand für iOS erstellen, finden Sie in diesem Abschnitt.

Die wichtigsten Schritte sind:

  1. Konfigurieren des externen Android-Kontos
  2. Konfigurieren des Android-Service
  3. Erstellen der Mobile App in Campaign
  4. Erweitern des App-Schemas um zusätzliche Daten

Anschließend können Sie eine Rich-Benachrichtigung für Android erstellen.

Konfigurieren eines externen Android-Kontos

Für Android sind zwei Connectoren verfügbar:

  • Der V1-Connector, der pro MTA-Kind eine Verbindung ermöglicht.
  • Der V2-Connector, der gleichzeitige Verbindungen zum FCM-Server ermöglicht, um den Durchsatz zu erhöhen.

Wählen Sie den jeweiligen Connector folgendermaßen aus:

  1. Gehen Sie zu Administration > Plattform > Externe Konten.

  2. Wählen Sie das externe Konto Android-Routing aus.

  3. Füllen Sie im Connector-Tab das Feld Connector-JavaScript aus:

    Für Android V2: https://localhost:8080/nms/jsp/androidPushConnectorV2.js

    HINWEIS

    Sie können das Feld auch wie folgt konfigurieren: https://localhost:8080/nms/jsp/androidPushConnector.js; wir empfehlen Ihnen jedoch, Version 2 des Connectors zu verwenden.

  4. Für Android V2 ist ein zusätzlicher Parameter in der Adobe-Server-Konfigurationsdatei (serverConf.xml) verfügbar:

    • maxGCMConnectPerChild: Maximale Anzahl paralleler HTTP-Abfragen bei FCM durch jeden Kindserver (standardmäßig acht).

Konfigurieren des Android-Dienstes

Erfahren Sie im Video, wie Sie einen Android-Service konfigurieren

  1. Klicken Sie im Knoten Profile und Zielgruppen > Dienste und Abonnements auf die Schaltfläche Neu.

  2. Bestimmen Sie einen Titel und einen internen Namen.

  3. Wählen Sie im Feld Typ die Option Mobile App.

    HINWEIS

    Das standardmäßig vorgeschlagene Zielgruppen-Mapping Abonnierte Anwendungen (nms:appSubscriptionRcp) bezieht sich auf die Empfängertabelle. Sie haben die Möglichkeit, im Feld Zielgruppen-Mapping des Dienstes ein anderes, zuvor erstelltes Mapping anzugeben. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie im Konfigurationshandbuch.

  4. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche Hinzufügen, um den Anwendungstyp auszuwählen.

  5. Erstellen Sie Ihre Android-Mobile-App. Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Abschnitt.

Erstellen der Android-Mobile-App

Nachdem Sie den Dienst erstellt haben, müssen Sie jetzt Ihre Android-Mobile-App erstellen:

  1. Klicken Sie in Ihrem neu erstellten Dienst auf die Schaltfläche Hinzufügen, um den Anwendungstyp auszuwählen.

  2. Wählen Sie Android-Anwendung erstellen aus und geben Sie einen Titel ein.

  3. Stellen Sie sicher, dass in Adobe Campaign und im Anwendungs-Code derselbe Integrationsschlüssel definiert ist (über das SDK). Weiterführende Informationen finden Sie unter Integration des Campaign SDK in Mobile Apps.

    HINWEIS

    Der Integrationsschlüssel kann mit einem Zeichenfolgenwert vollständig angepasst werden, muss jedoch mit dem im SDK angegebenen Schlüssel identisch sein.

  4. Wählen Sie die API-Version aus: HTTP Version 1 oder HTTP (frühere Version). Näheres zu diesen Konfigurationen finden Sie in diesem Abschnitt.

  5. Füllen Sie die Felder für Verbindungsparameter für Firebase Cloud Messaging for Android aus.

  6. Klicken Sie auf Beenden und danach auf Speichern. Ihre Android-Anwendung kann jetzt in Campaign Classic verwendet werden.

Standardmäßig speichert Adobe Campaign einen Schlüssel im Feld User-Kennung (@userKey) der Tabelle Abonnentenanwendungen (nms:appSubscriptionRcp). Mit diesem Schlüssel können Sie ein Abonnement mit einem Empfänger verknüpfen. Um zusätzliche Daten (z. B. einen komplexen Abstimmschlüssel) zu erfassen, müssen Sie die folgende Konfiguration übernehmen:

API-Version auswählen

Nachdem Sie einen Dienst und eine neue Mobile App erstellt haben, müssen Sie Ihre Mobile App entsprechend der ausgewählten API-Version konfigurieren.

  • Näheres zur Konfiguration von HTTP v1 finden Sie in diesem Abschnitt.
  • Näheres zur Konfiguration für HTTP (frühere Version) finden Sie in diesem Abschnitt.

Konfigurieren der HTTP v1 API

Gehen Sie wie folgt vor, um die HTTP v1-API-Version zu konfigurieren:

  1. Wählen Sie im Fenster des Mobile-App-Assistenten die Option HTTP v1 aus der Dropdown-Liste API-Version aus.

  2. Klicken Sie auf Projekt-JSON-Datei zum Extrahieren der Projektdetails laden…, um Ihre JSON-Schlüsseldatei direkt zu laden. Weitere Informationen dazu, wie Sie die JSON-Datei extrahieren, finden Sie auf dieser Seite.

    Sie können auch die folgenden Details manuell eingeben:

    • Projektkennung
    • Privater Schlüssel
    • Client-E-Mail

  3. Klicken Sie auf Verbindung testen, um zu prüfen, ob Ihre Konfiguration korrekt ist und ob der Marketing-Server Zugriff auf den FCM-Server hat.

    VORSICHT

    Bei Mid-Sourcing-Implementierungen wird mit der Schaltfläche Verbindung testen nicht geprüft, ob der MID-Server Zugriff auf den FCM-Server hat.

  4. Bei Bedarf können Sie die Inhalte von Push-Nachrichten mit bestimmten Anwendungsvariablen anreichern. Diese sind vollständig anpassbar; ein Teil der Payload der Nachricht wird an das Mobilgerät gesendet.

  5. Klicken Sie auf Beenden und danach auf Speichern. Ihre Android-Anwendung kann jetzt in Campaign Classic verwendet werden.

Im Folgenden finden Sie die FCM-Payload-Namen, mit denen Sie Ihre Push-Benachrichtigung weiter personalisieren können:

Nachrichtentyp Konfigurierbares Nachrichtenelement (FCM-Payload-Name) Konfigurierbare Optionen (Name der FCM-Payload)
Datennachricht K. A. validate_only
Benachrichtigungsinhalt title, body, android_channel_id, icon, sound, tag, color, click_action, image, ticker, sticky, visibility, notification_priority, notification_count
validate_only


Konfigurieren der HTTP API (frühere Version)

Gehen Sie wie folgt vor, um die HTTP-API-Version (frühere Version) zu konfigurieren:

  1. Wählen Sie im Fenster des Mobile-App-Assistenten aus der Dropdown-Liste API-Version die Option HTTP (frühere Version) aus.

  2. Geben Sie den Projektschlüssel ein, den der Entwickler der Mobile App bereitgestellt hat.

  3. Bei Bedarf können Sie die Inhalte von Push-Nachrichten mit bestimmten Anwendungsvariablen anreichern. Diese sind vollständig anpassbar; ein Teil der Payload der Nachricht wird an das Mobilgerät gesendet.

    Im folgenden Beispiel werden title, imageURL und iconURL hinzugefügt, um eine Rich-Push-Benachrichtigung einzurichten. Danach werden der Anwendung das Bild, der Titel und das Symbol bereitgestellt, die in der Benachrichtigung angezeigt werden sollen.

  4. Klicken Sie auf Beenden und danach auf Speichern. Ihre Android-Anwendung kann jetzt in Campaign Classic verwendet werden.

Im Folgenden finden Sie die FCM-Payload-Namen, mit denen Sie Ihre Push-Benachrichtigung weiter personalisieren können:

Nachrichtentyp Konfigurierbares Nachrichtenelement (FCM-Payload-Name) Konfigurierbare Optionen (Name der FCM-Payload)
Datennachricht K. A. dryRun
Benachrichtigungsinhalt title, body, android_channel_id, icon, sound, tag, color, click_action
dryRun

Erweitern des appsubscriptionRcp-Schemas

Erfahren Sie im Video, wie Sie das appsubscriptionRcp-Schema erweitern

Sie müssen die appsubscriptionRcp erweitern, um in der Campaign-Datenbank neue zusätzliche Felder zum Speichern von Parametern aus der App zu definieren. Diese Felder werden beispielsweise für die Personalisierung verwendet. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Erstellen Sie eine Erweiterung des Schemas Abonnentenanwendungen (nms:appsubscriptionRcp) und definieren Sie die neuen Felder. Weitere Informationen zur Erweiterung eines Schemas finden Sie auf dieser Seite

  2. Geben Sie im Tab Abonnementparameter das Mapping an.

    VORSICHT

    Stellen Sie sicher, dass die Parameterbezeichnungen im Tab Abonnementparameter mit denen im Anwendungs-Code übereinstimmen. Weiterführende Informationen finden Sie im Abschnitt Integration des Campaign SDK in Mobile Apps.

Erstellen einer Rich-Benachrichtigung für Android

Bei Firebase Cloud Messaging stehen Ihnen zwei Nachrichtentypen zur Auswahl:

  • Datennachricht – wird von der Client-Mobile-App verarbeitet.

    Nachrichten werden direkt an die Mobile App gesendet, die die Android-Benachrichtigung erstellt und auf dem Gerät anzeigt. Datennachrichten enthalten nur die von Ihnen definierten Anwendungsvariablen.

  • Benachrichtigungsinhalt – wird automatisch vom FCM SDK verarbeitet.

    FCM übernimmt für die Client-Mobile-App automatisch das Anzeigen der Nachricht auf den Geräten Ihrer Benutzer. Benachrichtigungsinhalte enthalten einen vordefinierten Satz von Parametern und Optionen, können aber mit benutzerspezifischen Anwendungsvariablen weiter personalisiert werden.

Weitere Informationen zu Firebase Cloud Messaging-Nachrichtentypen finden Sie in der FCM-Dokumentation.

Erstellen einer Datennachricht

  1. Gehen Sie zu Kampagnenverwaltung > Sendungen.

  2. Klicken Sie auf Neu.

  3. Wählen Sie Android-Versand (Android) aus der Dropdown-Liste Versandvorlage. Fügen Sie Ihrem Versand einen Titel hinzu.

  4. Klicken Sie auf An, um die Zielpopulation zu definieren. Standardmäßig wird das Zielgruppen-Mapping Abonnierte Anwendung angewendet. Klicken Sie auf Hinzufügen, um Ihren Dienst auszuwählen.

  5. Wählen Sie im Fenster Zieltyp**** die Option "Abonnenten einer Android-Mobile-App" aus und klicken Sie auf Weiter.

  6. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Dienst den zuvor erstellten Dienst und dann die Anwendung aus und wählen Sie danach Beenden.
    Die Anwendungsvariablen werden je nachdem, was bei den Konfigurationsschritten hinzugefügt wurde, automatisch hinzugefügt.

  7. Wählen Sie Datennachricht als Nachrichtentyp aus.

  8. Bearbeiten Sie Ihre Rich-Benachrichtigung.

  9. Bei Bedarf können Sie den zuvor konfigurierten Anwendungsvariablen Informationen hinzufügen. Anwendungsvariablen müssen im Android-Dienst konfiguriert werden und sind Teil der an das Mobilgerät gesendeten Nachrichten-Payload.

  10. Klicken Sie auf Speichern und führen Sie den Versand durch.

Auf den Android-Mobilgeräten der Abonnenten sollten das Bild und die Webseite in der Push-Benachrichtigung angezeigt werden.

Erstellen eines Benachrichtigungsinhalts

HINWEIS

Zusätzliche Optionen für Benachrichtigungsinhalte sind nur bei der HTTP v1-API-Konfiguration verfügbar. Weitere Informationen hierzu finden Sie in diesem Abschnitt.

Erfahren Sie im Video, wie Sie eine Android-Push-Benachrichtigung erstellen

  1. Gehen Sie zu Kampagnenverwaltung > Sendungen.

  2. Klicken Sie auf Neu.

  3. Wählen Sie Android-Versand (Android) aus der Dropdown-Liste Versandvorlage. Fügen Sie Ihrem Versand einen Titel hinzu.

  4. Klicken Sie auf An, um die Zielpopulation zu definieren. Standardmäßig wird das Zielgruppen-Mapping Abonnierte Anwendung angewendet. Klicken Sie auf Hinzufügen, um Ihren Dienst auszuwählen.

  5. Wählen Sie im Fenster Zieltyp**** die Option "Abonnenten einer Android-Mobile-App" aus und klicken Sie auf Weiter.

  6. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste Dienst den zuvor erstellten Dienst und dann die Anwendung aus. Klicken Sie anschließend auf Beenden.

  7. Wählen Sie Benachrichtigungsinhalt als Nachrichtentyp aus.

  8. Geben Sie einen Titel an und bearbeiten Sie Ihre Nachricht. Personalisieren Sie Ihre Push-Benachrichtigung über die Benachrichtigungsoptionen:

    • Kennung des Kanals: Legt die Kennung des Kanals Ihrer Benachrichtigung fest. Die Mobile App muss einen Kanal mit dieser Kennung erstellen, bevor eine Benachrichtigung mit dieser Kanalkennung empfangen werden kann.
    • Ton: Legt den Ton fest, der abgespielt werden soll, wenn das Gerät Ihre Benachrichtigung empfängt.
    • Farbe: Legt die für das Symbol der Benachrichtigung verwendete Farbe fest.
    • Symbol: Legt das Symbol fest, das für die Benachrichtigung auf den Geräten Ihrer Profile angezeigt werden soll.
    • Tag: Legt die Kennung fest, die zum Ersetzen bestehender Benachrichtigungen in der Benachrichtigungsablage verwendet werden soll.
    • Klick-Aktion: Legt die Aktion fest, die für das Klicken eines Benutzers auf Ihre Benachrichtigung zugewiesen ist.

    Weitere Informationen zu den Benachrichtigungsoptionen und dazu, wie diese Felder auszufüllen sind, finden Sie in der FCM-Dokumentation.

  9. Wenn Ihre Anwendung mit dem HTTP v1-API-Protokoll konfiguriert ist, können Sie Ihre Push-Benachrichtigung mit den folgenden zusätzlichen HTTP v1-Optionen weiter personalisieren:

    • Ticker: Legt den Ticker-Text Ihrer Benachrichtigung fest. Nur verfügbar bei Geräten mit Android 5.0 Lollipop.
    • Bild: Legt die URL des Bilds fest, das in Ihrer Benachrichtigung angezeigt werden soll.
    • Anzahl der Benachrichtigungen: Legt die Zahl der neuen ungelesenen Informationen fest, die direkt auf dem Mobile-App-Symbol angezeigt werden.
    • Sticky: Auf "Wahr" oder "Falsch" setzen. Bei der Einstellung "Falsch" wird die Benachrichtigung automatisch geschlossen, wenn der Benutzer darauf klickt. Bei der Einstellung "Wahr" wird die Benachrichtigung weiter angezeigt, wenn der Benutzer darauf klickt.
    • Benachrichtigungspriorität: Sie können für Ihre Benachrichtigung die Prioritätsstufen "Standard", "Minimum", "Niedrig" oder "Hoch" festlegen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der FCM-Dokumentation.
    • Sichtbarkeit: Sie können für Ihre Benachrichtigung die Sichtbarkeitsstufen "Öffentlich", "Privat" oder "Geheim" festlegen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der FCM-Dokumentation.

    Weitere Informationen zu den zusätzlichen HTTP v1-Optionen und dazu, wie diese Felder auszufüllen sind, finden Sie in der FCM-Dokumentation.

  10. Bei Bedarf können Sie den zuvor konfigurierten Anwendungsvariablen Informationen hinzufügen. Anwendungsvariablen müssen im Android-Dienst konfiguriert werden und sind Teil der an das Mobilgerät gesendeten Nachrichten-Payload.

  11. Klicken Sie auf Speichern und führen Sie den Versand durch.

Auf den Android-Mobilgeräten der Abonnenten sollten das Bild und die Webseite in der Push-Benachrichtigung angezeigt werden.

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