Übersicht über intelligente Warnhinweise

Letzte Aktualisierung: 2024-01-19
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Intelligente Warnhinweise ermöglichen eine feiner abgestufte Kontrolle über Warnhinweise und integrieren die Anomalieerkennung in das Warnhinweissystem.

Hier finden Sie ein Video-Tutorial zu intelligenten Warnhinweisen (5:34)

Überblick

Mithilfe intelligenter Warnhinweise können Sie:

  • Warnhinweise erstellen, die auf Anomalien basieren (90-%-, 95-%-, 99-%-, 99,75-%- und 99,9-%-Schwellen, Änderungen in %, darüber/darunter)
  • In einer Vorschau anzeigen, wie oft ein Warnhinweis ausgelöst wird
  • Warnhinweise per E-Mail oder SMS mit Links zu automatisch erstellten Projekten in Analysis Workspace verschicken
  • „Gestapelte“ Warnhinweise erstellen, die mehrere Metriken in einem Warnhinweis vereinen.

Es gibt drei Möglichkeiten, zur Warnhinweiserstellung zu gelangen:

Methode Details
Direkt zur Warnhinweiserstellung wechseln Komponenten > Warnhinweise
Verwenden des Tastaturbefehls in Workspace Ctrl + Shift + A (Windows) oder Cmd + Shift + A (Mac)
Wählen Sie ein oder mehrere Freiform-Tabellenzeilenelemente aus Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Warnhinweis aus Auswahl erstellen. Dadurch wird die Warnhinweiserstellung geöffnet und die entsprechenden Metriken und angewendeten Filter aus der Tabelle werden vorab ausgefüllt. Falls erforderlich, können Sie den Warnhinweis dann bearbeiten. Warnhinweis aus Auswahl erstellen

Bei den prozentualen Schwellenwerten handelt es sich um Standardabweichungen. Beispiel: 95 % = 2 Standardabweichungen und 99 % = 3 Standardabweichungen. Abhängig von der ausgewählten Zeitgranularität verschiedene Modelle werden verwendet, um zu berechnen, wie weit (wie viele Standardabweichungen) jeder Datenpunkt von der Norm entfernt ist. Wenn Sie einen niedrigeren Schwellenwert festlegen (z. B. 90 %), erhalten Sie mehr Anomalien als bei einem höheren Schwellenwert (99.75 %).

WICHTIG

Die Verwendung von Zeitstempeldaten zur Erstellung von Warnhinweisen kann dazu führen, dass Warnhinweise falsch ausgelöst werden. Adobe empfiehlt die Verwendung von Daten ohne Zeitstempel für intelligente Warnhinweise.

Anomalie-Suche nach Warnungen

Wenn ein Warnhinweis eine Anomalieerkennung verwendet, hängt der Trainings-Zeitraum von der für den Warnhinweis ausgewählten Granularität ab.

  • Monatliche Granularität: 15 Monate + derselbe Bereich im letzten Jahr
  • Wöchentliche Granularität: 15 Wochen + derselbe Bereich im letzten Jahr
  • Tägliche Granularität: 35 Tage + derselbe Bereich im letzten Jahr
  • Stündliche Granularität: 336 Stunden

Weitere Informationen finden Sie unter Statistische Verfahren zur Anomalieerkennung.

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