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Personalisierung im benötigten Umfang ist viel leichter erreichbar, wenn Teams konsistente Authoring-Gewohnheiten, geteilte Vorschau-Workflows und modulare Bausteine nutzen, die Erlebnisse schnell und flexibel halten. Durch eine Anwendung dieser Verfahren können Marketing-Fachleute sowie Autorinnen und Autoren reibungsloser zusammenarbeiten und für zielgerichtetere, zuverlässigere Erlebnisse sorgen.

Einführung

Während Personalisierung beim Gestalten digitaler Erlebnisse immer wichtiger wird, haben viele Teams immer noch Probleme damit, die Verbindung zwischen AEM Sites und Adobe Target auf eine Weise herzustellen, die für Autorinnen und Autoren skalierbar ist und für Marketing-Fachleute messbare Effekte liefert.

Im Rahmen meiner Arbeit mit AEM Cloud- und Target-Integrationen in verschiedenen umfangreichen Bereitstellungen habe ich beobachtet, dass der Erfolg nicht von komplexen Frameworks abhängt, sondern von konsistenten Authoring-Gewohnheiten, die Personalisierung nachhaltig machen. Im Folgenden finden Sie praxisbewährte Tipps, die AEM-Autorinnen und -Autoren sowie Personen, die Target nutzen, dabei helfen, schneller und zuverlässiger zu arbeiten.

1. Verwenden von Experience Fragments für skalierbare Personalisierung

Statt jedes personalisierte Angebot von Grund auf neu zu erstellen, können Sie AEM Experience Fragments (XFs) als modulare Einheiten verwenden. Experience Fragments lassen sich als wiederverwendbare Angebote direkt in Adobe Target exportieren, damit Marketing-Fachleute A/B- oder Multivarianz-Tests durchführen können, ohne den Seiten-Code berühren zu müssen.

Warum das wichtig ist: XFs sorgen für visuelle Konsistenz und beschleunigen die Erstellung von Kampagnen. Eine Aktualisierung kann an jede Target-Aktivität kaskadiert werden, die dieses Fragment nutzt.

Überblick über Experience Fragments

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2. Spiegeln von ContextHub-Segmenten, um Zielgruppen anzusprechen

Vorschauen haben mit Glauben zu tun. Spiegeln Sie Ihre Target-Zielgruppen in ContextHub von AEM, damit Autorinnen und Autoren Erlebnisse direkt im Vorschaumodus simulieren können. So können sie die richtige Inhaltsvariante für jede Persona vor der Veröffentlichung validieren.

Warum das wichtig ist: Eine Spiegelung stimmt Marketing- und Authoring-Teams aufeinander ab, reduziert Reibung beim Testen und verringert falsch ausgerichtete Erlebnisse.

Personalisierungsvorschau in ContextHub

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3. Verwandeln von Experience Fragments in Target-fähige Elemente

Schließen Sie beim Erstellen von Experience Fragments Target-Bibliotheken ein, nachdem die Zielkonfiguration in AEM abgeschlossen ist. Autorinnen und Autoren können dann A/B-Erlebnisse sicher und ohne Eingriffe durch das Entwicklungs-Team einrichten und testen.

Warum das wichtig ist: Fragmente bestimmen über Governance und bieten Autorinnen und Autoren die Flexibilität, selbstbewusst zu experimentieren.

Integrieren mit Adobe Target

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4. Einrichten der Target-Validierung in Launch-Workflows

Fügen Sie Ihrem AEM Launch-Workflow einen Target-Validierungsschritt hinzu. Dadurch wird sichergestellt, dass nur Seiten mit genehmigten Target-Konfigurationen und gültigen Aktivitäten in die Produktion gelangen. Es handelt sich dabei um eine kleine Governance-Änderung, die große Überraschungen nach der Einführung verhindert.

Warum das wichtig ist: Personalisierung als Teil des Publishing-Zyklus zu betrachten und nicht als Nebensache, erhöht die Zuverlässigkeit und das Vertrauen von Stakeholdern.

AEM-Workflows

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5. Kombinieren von Dynamic Media und Target für visuelle Personalisierung

Kombinieren Sie AEM Dynamic Media mit Target, um zielgruppenspezifische Visualisierungen bereitzustellen, ohne Assets zu duplizieren. Verwenden Sie intelligente Ausgabedarstellungen oder Tags, um für jedes Segment eigene Hero-Bilder oder Hero Banners bereitzustellen.

Warum das wichtig ist: Personalisierte Visualisierungen verbessern die Interaktion und erhalten durch optimierte Ausgabedarstellungen die Leistung aufrecht.

Integration von Adobe Target und Dynamic Media

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6. Authoring für Edge Delivery

Da AEM as a Cloud Service jetzt Edge Delivery Services unterstützt, werden Inhalte näher an Benutzenden bereitgestellt, sodass die Genauigkeit von Vorschauen und Authoring-Effizienz von entscheidender Bedeutung ist. Vermeiden Sie eine Nutzung zahlreicher Inline-Skripte, speichern Sie strukturierte Daten in Inhaltsfragmenten und trennen Sie Text und Medien.

Warum das wichtig ist: Edge-fähiges Authoring stellt sicher, dass Personalisierung schnell, konsistent und global skalierbar bleibt.

Edge Delivery Services – Überblick

Schlussfolgerungen

Beim Integrieren von AEM und Adobe Target geht es nicht nur um das Aktivieren von APIs, sondern auch um die Förderung von Autorinnen und Autoren. Wenn Teams Fragmente, Vorlagen und Vorschau-Workflows standardisieren, wird Personalisierung nachhaltig und bleibt nicht experimentell. Stellen Sie sich das Ganze als eine Partnerschaft zwischen Präzision und Geschwindigkeit vor. AEM verwaltet die Struktur, Target verwaltet die Zielgruppe und beide zusammen sorgen für Erlebnisse, die wirklich vernetzt sind.