Erfolgsleitfaden für Führungskräfte zu Adobe Experience Manager Sites

Erfolgsleitfaden für Führungskräfte zu Adobe Experience Manager Sites

Dieser Erfolgsleitfaden für Führungskräfte weist Ihnen den Weg.

Als Marketing-Führungskraft vertrauen Sie auf Adobe Experience Manager (AEM) Sites. Unabhängig davon, ob Sie sich auf Web-Content-Management, Cross-Channel-Content oder personalisierte Erlebnisse konzentrieren, hier finden Sie Ressourcen, die Ihnen helfen, Adobe Experience Manager Sites von Beginn an erfolgreich einzusetzen.

Während Ihr Team hart daran arbeitet, Ihre Adobe Experience Manager Sites-Instanz anzupassen, können Sie es mit Anleitungen und Support unterstützen. Dieser Leitfaden hilft Ihnen genau dabei.

Fangen wir an.

Zusammenstellen des Teams

Zusammenstellen des Teams

Wir wissen, dass es eine Herausforderung sein kann, ein Team rund um neue Technologien aufzubauen. Dennoch ist es unerlässlich, die richtigen Personen und das richtige Governance-Framework zu finden, um die betriebliche Effizienz zu fördern, Ihre Vision zu erfüllen und den wahren Wert Ihrer Adobe Experience Manager-Investition zu erschließen.

Der Aufbau eines Teams und die Verwendung des richtigen Frameworks sind erforderlich, um:

  • die Grundlage für die digitale Transformation zu schaffen und so das volle Potenzial von AEM nutzen zu können,
  • strategische Meilensteine umzusetzen, indem ein qualifiziertes Team gemäß den strategischen Erfordernissen agiert,
  • die Interaktion und Positivität der Benutzenden zu fördern, damit Benutzende sich am Vorhaben und an der Lösung beteiligen und in einem funktionierenden operativen Rahmen agieren, der ihren Anforderungen entspricht.

Welches Organisationsmodell ist für unser Unternehmen am besten?

Ehrlich gesagt benötigt jedes Unternehmen seine ganz eigene Implementierungsstruktur und ein auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Team. So wie verschiedene Unternehmen kann auch eine Adobe Experience Manager-Implementierung stark variieren, mit einem unterschiedlichen Mix an führenden und unterstützenden Rollen.

Wo beginnen?

Zunächst benötigen Sie eine Produktverantwortliche bzw. einen Produktverantwortlichen, häufig auch als Product Owner bezeichnet.

Diese Person muss über Know-how und Kenntnisse zu den AEM-Kernfunktionen verfügen und wissen, inwiefern die AEM Sites-Modellierung zu den strategischen Zielen Ihres Unternehmens passt. Sie muss Inhalte und Funktionalitäten kennen und sich darüber im Klaren sein, wie Erlebnisse organisiert werden können (z. B. durch herkömmliches Authoring oder ein Experience Fragment-Framework). Darüber hinaus müssen Produktverantwortliche ein ausgeprägtes Verständnis für dynamische und statische Inhalte und deren Wirkung auf das Autorenerlebnis besitzen. Sie sorgen für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Autorenerlebnis, technischem Umfang und Benutzererlebnis (User Experience, UX), einschließlich Personalisierung. Produktverantwortliche sind in erster Linie für die Qualität, die Brauchbarkeit und den Erfolg der Inhalte auf der Site zuständig. Viele erfolgreiche Produktverantwortliche haben langjährige Erfahrung in den Bereichen Benutzererlebnis oder Projekt-Management. Darüber hinaus kann auch Entwicklungserfahrung nützlich sein.

Mit ihren hervorragenden kommunikativen und organisatorischen Fähigkeiten sind Produktverantwortliche zuständig für die:

  • Definition von Umfang und Zielen. Verwaltung des Aktualisierungsplans.
  • Bereitstellung und Pflege von Adobe Experience Manager Sites. Zusammenarbeit mit dem Technik-Team, um Probleme zu beheben.
  • Zusammenarbeit mit Stakeholdern, um neue Funktionen optimal zu nutzen und so maximale Kosten- und Zeiteinsparungen zu erzielen.
  • Aneignung von Kenntnissen zur neuesten Technologie und aktuellen Trends, um entsprechende Gespräche im gesamten Unternehmen führen zu können.
  • Unterstützung von Arbeiten. Sie sind für das Backlog von Funktionen, Fehlerbehebungen und Verbesserungen verantwortlich, die Teil des CMS-Erlebnisses sein werden.
  • Vermittlung zwischen Teams. Sie berücksichtigen konkurrierende Ziele von Stakeholdern, um einen kohärenten Plan für Adobe Experience Manager Sites zu erstellen.

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AKTION: Weisen Sie einer bzw. einem Produktverantwortlichen die Verantwortung für das Thema Wertrealisierung zu und fördern Sie eine skalierbare Roadmap für Ihr Content-Management-System (CMS).

Sobald Sie eine Produktverantwortliche bzw. einen Produktverantwortlichen bestimmt haben, können Sie mit der Zusammenstellung des restlichen Teams beginnen.

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Rollen und Rollentypen

Sobald Sie eine bzw. einen Produktverantwortlichen bestimmt und eine entsprechende Ausrichtung vorgenommen haben, kann diese Person mit der Zusammenstellung des Teams beginnen. Sie können anhand des Konzepts von Archetypen die grundsätzlich erforderlichen Rollen identifizieren. Archetypen sind Ideen spezifischer Rollen, die bestimmten Funktionen und Attributen zugeordnet sind. Indem Sie sich Ihre Anforderungen auf Basis von Archetypen ansehen, können Sie eine grundlegende Prämisse schaffen, über die sich das benötigte Betriebsmodell ableiten lässt. Anhand zweier organisatorischer Säulen finden Sie im Folgenden eine Beschreibung der gängigen Rollenarchetypen sowie ihre Schlüsselattribute und -funktionen.

Strategie und Transformation

  • Produktverantwortliche oder Produktverantwortlicher: Arbeitet mit Teams zusammen, um technische und strategische Visionen miteinander zu vereinen, fungiert als Geschäftsverantwortliche bzw. Geschäftsverantwortlicher der Lösung und führt andere Aufgaben wie die oben genannten durch.
  • Business-Architektin oder -Architekt: Erstellt Aufgaben für User Storys und unterstützt die Produktverantwortliche oder den Produktverantwortlichen beim Management von technischen und geschäftlichen Meilensteinen.
  • Technische Architektin oder technischer Architekt: Bietet Integrationswissen, arbeitet mit dem bzw. der Produktverantwortlichen zusammen, um technische Meilensteine zu kartieren, und liefert fundiertes technisches Wissen zu AEM Sites.
  • Entwicklungs-Team: Liefert Kenntnisse über Adobe Experience Manager und setzt neue transformative Meilensteine mit der technischen Architektin bzw. dem technischen Architekten um.

Ausführung und Verwaltung der Aufgaben

  • Erlebnis(UX)-Designerin oder -Designer: Legt ein Design-System fest, das sich auf Kernkomponenten, Modularität, Barrierefreiheit und Geschwindigkeit konzentriert.
  • Frontend-/CSS-Entwicklung: Erstellt Erlebnisartefakte durch die Neuverwendung von Komponenten mit neuen Stilen.
  • Backend-Entwicklung: Erstellt neue Komponenten oder kann eine Kernkomponente erweitern. Bei korrekter Umsetzung sollte diese Rolle von nur einer Person ausgeübt werden, es sei denn, es sind große Animationsaufgaben erforderlich.
  • Versionsverwaltung: Überwacht die Code-Bereitstellung.
  • Admin-Autorin oder -Autor: Aktualisiert den CSS-Skin und betreut Autorinnen und Autoren, die Inhalte aktualisieren und anwenden. Diese Rolle arbeitet an Workflow-Konfigurationen und erstellt Anleitungen, die von den Inhaltsautorinnen und -autoren angewendet werden können. HINWEIS: In Version 6.5 empfiehlt Adobe die Verwendung bearbeitbarer Vorlagen.
  • Inhaltsautorin oder Inhaltsautor: Wendet Inhalte an und löst Kommunikationsprobleme und -fragen, die bei Komponenten, neuen Stilen usw. auftreten.

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AKTION: Sehen Sie sich einen ausführlichen Leitfaden zu Rollenarchetypen, Rollenzuständigkeiten, beispielhaften Betriebs- und Personalmodellen sowie Ressourcen zur Qualifizierung des Teams an.

Ressource: Zusammenstellen Ihres Teams für AEM Sites

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Schlüssel zum Erfolg

Schlüssel zum Erfolg

Nachdem nun Ihr Team zusammengestellt ist, sollten wir darüber sprechen, was Sie tun können, damit das Team beim Einrichten von Adobe Experience Manager Sites auf Kurs bleibt. Nach unserer Erfahrung halten sich besonders erfolgreiche Teams immer an folgende Schritte:

1. Design-System verwenden

Design-Systeme sind für die Bereitstellung eines skalierbaren Erlebnisses mit hoher Content Velocity von entscheidender Bedeutung. Ihre wiederverwendbaren Komponenten sorgen für Konsistenz in verschiedenen Umgebungen und sparen den Teams Zeit und Geld, indem sie häufig auftretende Probleme lösen. Große Design-Systeme verfolgen oft einfache Web-orientierte Ansätze, wirken bescheiden, sind auf die Verwendung der Kernkomponenten abgestimmt und zielen auf Geschwindigkeit und Markeneinheit ab, und nicht auf eine „pixelgenaue“ Ausführung.

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AKTION: Richten Sie sich auf ein Design-System aus und legen Sie geeignete Schutzmechanismen fest, um Standards durchzusetzen. Nutzen Sie bei Bedarf den Adobe-Artikel „Einführung in Design-Systeme“ als Referenz.

Ressource: Einführung in Design-Systeme

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2. Lenkungsausschuss einsetzen

Eine der größten Herausforderungen, vor denen Sie stehen, besteht darin, die gegensätzlichen Bedürfnisse der Marketing-Teams zwischen UX, Technologie und Geschäft unter einen Hut zu bringen.

So könnten sich beispielsweise das Marketing-Team und der UX-Bereich auf eine Strategie verständigen, die technisch nicht skalierbar ist. Einige Funktionsanfragen können zu unnötiger Komplexität führen. Statt taktisch und punktuell zu verhandeln, sollten Sie eine Aufsichtsstelle etablieren, um sicherzustellen, dass ein gemeinsamer Entwurf und technischer Rahmen die Entwicklungsrichtung vorgeben. Wir empfehlen, einen Lenkungsausschuss einzusetzen, um organisatorische Best Practices für Folgendes festzulegen:

  • Erstellung von Seiten mit neuen Komponenten
  • Parameter für die Befolgung des Design-Systems
  • Abstimmung von Meilensteinen
  • Hervorhebung langfristiger Interessen beim Umfang der Aktualisierungen, um eine gesunde technische Dimension zu erreichen

Das gesamte Team an Bord zu holen, ist von entscheidender Bedeutung, da dies zu einer höheren betrieblichen Effizienz führt, z. B. wenn sich die Marketing-Teams an die neuen Design-Systeme halten oder Entwickelnde ein Kernkomponenten-Framework nutzen (statt Anpassungen vorzunehmen).

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AKTION: Richten Sie ein monatliches Treffen des Lenkungsausschusses ein, an dem die entsprechenden Führungskräfte aus den Bereichen Business, Technologie und UX teilnehmen, um Ziele aufeinander abzustimmen und Akzeptanz unter den Stakeholdern zu gewinnen.

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3. Übermäßige Anpassung von AEM Sites vermeiden

Zu viele Anpassungen bedeuten:

  • Zukünftige AEM Sites-Funktionen können nicht verwendet werden. Je höher die Anzahl an Anpassungen ist, die Ihr Unternehmen vornimmt, desto wahrscheinlicher ist es, dass neue Funktionen nicht genutzt werden können.
  • Es kommt zu einem schlechten UX-Erlebnis. Durch Anpassungen lassen sich vielleicht kurzfristige Probleme lösen, langfristig führen sie jedoch zu verschachtelten Komponenten und damit zu einem unflexiblen Erlebnis auf der gesamten Plattform.
  • Es entstehen Leistungsprobleme. Ebenen mit benutzerdefiniertem Code verursachen Probleme mit Ladezeit, Site-Performance und Autorenerlebnissen.

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AKTION: Befolgen Sie beim Migrieren zu Adobe Experience Manager die 80/20-Regel. 80 % der Funktionen sollten vorkonfiguriert sein. Achten Sie darauf, dass höchstens 20 % der Funktionen angepasst sind.

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4. Kernkomponenten, Stilsysteme und bearbeitbare Vorlagen nutzen

Diese Komponenten bieten einfache, atomare und wiederverwendbare Erlebnisse. Durch Nutzung dieser vorkonfigurierten Komponenten kommt es zu weniger Anpassungen und mehr Skalierung. Die Komponenten werden vom Adobe-Produkt-Team gepflegt, sodass sich die Wartungskosten für Ihr Content-Framework reduzieren.

  • Kernkomponenten: Bei der Arbeit an neuen Erlebnissen sollten Sie im Hinblick auf die Funktionen der Kernkomponenten die 80/20-Regel befolgen.
  • Stilsysteme: Mit Stilsystemen können Sie Kosten reduzieren und die Effizienz steigern, weil dadurch keinerlei benutzerdefiniertes Backend-Engineering erforderlich ist. Setzen Sie ausschließlich auf CSS-Entwicklung.
  • Bearbeitbare Vorlagen: Bearbeitbare Vorlagen bieten eine größere Flexibilität, da sie es Benutzenden ermöglichen, Layouts direkt in AEM zu konfigurieren und dabei den herkömmlichen Entwicklungsprozess zu umgehen.

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AKTION: Verwenden Sie Kernkomponenten und Stilsysteme bei der Zusammenstellung grundlegender Inhalte. Dies lohnt sich gerade am Anfang. Wenn Ihr Team mit den Konzepten nicht vertraut ist, sollten Sie entsprechende Schulungen durchführen.

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5. Langfristige Strategie erstellen

Wenn Sie Ihre AEM Sites-Implementierung heranreifen und erweitern möchten, müssen Sie die Skalierung berücksichtigen. Dadurch wird sichergestellt, dass Ihre AEM Sites-Plattform sämtliche Phasen des Lebenszyklus der Inhaltserstellung durchläuft, angefangen bei der ersten Bereitstellung über die Integration bis hin zu allen anderen Aspekten. Erstellen Sie eine Strategie, die Folgendes umfasst:

  • Grundlage: Erstellen Sie ein skalierbares architektonisches Framework und Design-System, das zukunftsorientierte, komponentenorientierte Erlebnisse ermöglicht.
  • Flexibilität: Erstellen Sie ein skalierbares architektonisches Framework und Design-System, das zukunftsorientierte, komponentenorientierte Erlebnisse ermöglicht.
  • Betrieb: Setzen Sie das Betriebsmodell und die Rollen/Verantwortlichkeiten zwischen Designerinnen und Designern, Power-Usern sowie Entwicklerinnen und Entwicklern in einem Content-Ökosystem um.

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AKTION: Erstellen Sie eine langfristige Roadmap. Fördern Sie eine kontinuierliche Abstimmung mit Stakeholdern über verschiedene Kanäle, z. B. Treffen des Lenkungsausschusses.

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Messen, was zählt

Messen, was zählt

Jetzt, da Sie über die nötigen organisatorischen und technischen Grundlagen verfügen, konzentrieren wir uns als Nächstes auf die Messung Ihres Erfolgs. Bevor Sie mit Adobe Experience Manager an den Start gehen, sollten alle am Projekt Beteiligten Ihre wichtigsten KPIs (Key Performance Indicators, Leistungsindikatoren) kennen und verstehen, warum sie für Ihr Unternehmen wichtig sind.

Die richtigen KPIs helfen Ihnen, Adobe Experience Manager effektiver zu nutzen.

In einer Studie aus dem Jahr 2018 analysierte IDC den Geschäftswert, den mehrere große Unternehmen aus Adobe Experience Manager Sites zogen. Im Durchschnitt hatten die Unternehmen, die auf Experience Manager Sites vertrauen:

  • eine Produktivitätssteigerung der digitalen Erlebnis-Teams um 23 %
  • eine Verringerung des Zeitaufwands für kleinere redaktionelle Änderungen um 64 %
  • einen Anstieg der Site-Besuche pro Monat um 10 %

Der erste Schritt: Ihre (Geschäfts-)Ziele

Um einen bleibenden Geschäftswert zu erzielen, müssen klare Ziele für Ihr Adobe Experience Manager-Programm festgelegt werden. Diese Ziele geben dann Aufschluss über die gewünschten geschäftlichen Ziele und Auswirkungen. Ausgehend davon können Sie durch Übertragung der Ziele und gewünschten Auswirkungen in messbare KPIs sicherstellen, dass alle an Ihren Bemühungen beteiligten Personen diese Ziele im Blick behalten. Im Folgenden finden Sie einige beispielhafte Ziele, gewünschte geschäftliche Auswirkungen und KPIs für Adobe Experience Manager Sites.

Ziele

  • Erhöhung der Auffindbarkeit, des Traffics und der Konversion Ihrer Website
  • Beseitigung von Engpässen bei der Erstellung und Bereitstellung digitaler Inhalte
  • Schnellere Web- und App-Entwicklung mit flexiblen Entwickler-Tools

Geschäftsziele und Auswirkungen

  • Verbesserte Lade- und Reaktionszeiten, dadurch Verbesserungen bei Such-Ranglisten, Traffic und Konversion
  • Mehr Möglichkeiten für Ihr Team, Seiten zu erstellen und bei entsprechender Governance die Inhaltserstellung zu optimieren
  • Kürzere Entwicklungszyklen, indem Authoring, Design und Kodierung parallel ermöglicht wird

Beispiel-KPIs

  • Prozentuale Absatzsteigerung aufgrund der Personalisierung
  • Prozentuale Verbesserung der Seitenladezeit
  • X-mal schnellere Time-to-Market bei neuen Sites
  • Prozentuale Reduzierung der Seitenerstellungszeit
  • X-mal schnellere Web-Seitenerstellung

6 Schritte zur Bestimmung Ihrer KPIs

  1. Bestimmen Sie anhand Ihrer Unternehmensziele Ihre Produktziele. Ihre Produktziele sind die spezifischen Ergebnisse, die Sie durch die Verwendung von Experience Manager als Content-Management-Plattform erreichen möchten. Jedes Produktziel sollte eine Basiszahl haben, wie z. B. Ihre aktuelle Konversionsrate für eine bestimmte Kategorie von Seiten.

  2. Definieren Sie für jedes Produktziel Leistungsindikatoren. Wenn Sie beispielsweise mit zwei bis drei Unternehmenszielen und drei bis fünf Produktzielen begonnen haben, haben Sie eine Liste von 15 bis 20 Leistungsindikatoren.

  3. Wählen Sie die Schlüsselindikatoren aus, die für Ihr Unternehmen am wichtigsten sind. Dies sind Ihre KPIs. Sie stehen möglicherweise im Einklang mit einigen Geschäftszielen – die jeweils von einer anderen Führungskraft vertreten werden – oder unterstützen alle dasselbe Ziel, je nachdem, was für Ihre Stakeholder am wichtigsten ist.

  4. Arbeiten Sie für Ihre KPIs mit Stakeholdern zusammen.  Bestimmen Sie die Gruppe der Stakeholder, für die der jeweilige KPI am wichtigsten ist, und arbeiten Sie mit jeder Gruppe zusammen, um den KPI zu bestätigen, die Baseline zu ermitteln, die Methode zu verfeinern und Akzeptanz in Bezug auf die Ergebnisse zu erreichen. Stellen Sie sicher, dass alle KPIs:

    • sich gezielt auf die Lösung (Adobe Experience Manager) beziehen
    • eng auf ein Ziel ausgerichtet sind, das das Führungs-Team für wichtig hält
    • ein Geschäftsziel unterstützen, das von mindestens einer Führungskraft vertreten wird
    • etwas verfolgen, das in regelmäßigen Abständen gemessen werden kann, und dass Ihnen die Basisdaten vorliegen, um die aktuelle Situation mit den nach dem Launch von Experience Managergemessenen Ergebnissen zu vergleichen
  5. Erstellen Sie eine wiederholbare Methode für Messung und Reporting.  Ziehen Sie in Betracht, all die folgenden Elemente für jeden Leistungsindikator zu erfassen: Ziel, geschäftliche Auswirkungen, Lösungskompetenz, erforderliche Informationen, Messmethoden und Stakeholder.

  6. Optimieren Sie frühzeitig, oft und ständig. Beginnen Sie unmittelbar nach dem ersten Launch mit dem KPI-Reporting. Wenn Sie einem bestimmten KPI nicht gerecht werden, sollten Sie alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um ihn zu beeinflussen, und dann ausprobieren, um zu sehen, was funktioniert. Wenn Sie einen KPI mehr als erfüllen, legen Sie die Messlatte etwas höher. Ihre wichtigsten KPIs werden sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln, basierend auf den sich verändernden Geschäftszielen, dem Feedback Ihres Führungs-Teams und anderen Faktoren. Jedes Mal, wenn Sie eine neue Funktion für Ihre Roadmap identifizieren, bestimmen Sie auch Leistungsindikatoren dafür. Entscheiden Sie beim Ausbau neuer Funktionen, ob ein Indikator für eine neue Funktion zu Ihren KPIs gehören soll.

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AKTION: Arbeiten Sie mit Ihren Stakeholdern zusammen, um Ihre Geschäftsziele, die gewünschten Geschäftsergebnisse und KPIs zum Verfolgen der Auswirkungen und Wertrealisierung zu ermitteln. Kommunizieren Sie Ihre KPIs umfassend.

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Ihre Rolle bei der erfolgreichen Umsetzung

Wesentlich für die optimale Nutzung von AEM Sites ist die Schaffung eines gemeinsamen technischen und organisatorischen Fundaments. Ein Enterprise-Content-Management-System (CMS) ist in mehrere Bereiche eines Unternehmens eingebettet. Obwohl der Fokus bei AEM Sites größtenteils auf nachgelagerten Bereichen liegt, sollten Marketing, Entwicklung und UX miteinander kommunizieren.

So können Sie sicherstellen, dass alle diese Unternehmensbereiche einer gemeinsamen Strategie und Vision folgen. Dieses Fundament ist entscheidend, um das Tool erfolgreich nutzen zu können. Wir verstehen, dass eine Transformation für Führungskräfte eine außerordentlich große Herausforderung sein kann. Der Weg dorthin umfasst mehrere entscheidende Schritte: Ihre Vision vermitteln, Zustimmung erhalten, das Personal für die neuen Technologien schulen und neue Arbeitsweisen einführen.

Ausführlichere Anleitungen zum Verwalten der menschlichen Aspekte von Veränderungen finden Sie in Grundlagen des erfolgreichen Änderungs-Managements. Diese Ressource bietet wertvolle Erkenntnisse, praktische Tipps und sogar ein Veränderungs-Toolkit, das Ihnen helfen soll, den Umfang und die Komplexität von organisatorischer Transformation zu verstehen.

Besonderen Dank an Grace Daly für die Erstellung dieses Inhalts.