Segmentqualifizierungsereignisse

Über Segmentqualifizierungsereignisse

Mit dieser Aktivität kann Ihre Journey die Ein- und Austritte von Profilen in Adobe Experience Platform-Segmenten überwachen, um Kontakte dazu zu bringen, in eine Journey einzutreten oder in einer Journey fortzufahren. Weiterführende Informationen zur Erstellung von Segmenten finden Sie in diesem Abschnitt.

Nehmen wir an, Sie verfügen über ein Segment für „Silber-Kunden“. Mit dieser Aktivität können Sie dafür sorgen, dass alle neuen Silber-Kunden eine Journey beginnen, und ihnen eine Reihe personalisierter Nachrichten senden.

Diese Art von Ereignis kann als erster Schritt oder auch später in der Journey positioniert werden.

WICHTIG

Denken Sie daran, dass Adobe Experience Platform-Segmente entweder einmal täglich (Batch-Segmente) oder in Echtzeit (Streaming-Segmente, unter Verwendung der Option „Zielgruppen mit hoher Häufigkeit“ von Adobe Experience Platform) berechnet werden.

Wenn das ausgewählte Segment gestreamt wird, treten die zu diesem Segment gehörenden Kontakte in Echtzeit in die Journey ein. Wenn es sich bei dem Segment um ein Batch-Segment handelt, treten für dieses Segment neu qualifizierte Personen in die Journey ein, wenn die Segmentberechnung in Adobe Experience Platform ausgeführt wird.

  1. Erweitern Sie die Kategorie Ereignisse und legen Sie eine Aktivität vom Typ Segmentqualifizierung auf Ihrer Arbeitsfläche ab.

  2. Fügen Sie der Aktivität einen Titel hinzu. Dieser Schritt ist optional.

  3. Klicken Sie in das Feld Segment und wählen Sie die gewünschten Segmente aus.

    Hinweis

    Beachten Sie, dass Sie die in der Liste angezeigten Spalten anpassen und sortieren können.

    Nachdem das Segment hinzugefügt wurde, können Sie mit der Schaltfläche Kopieren dessen Namen und ID kopieren:

    {"name":"Loyalty membership“,”id":"8597c5dc-70e3-4b05-8fb9-7e938f5c07a3"}

  4. Wählen Sie im Feld Verhalten aus, ob Sie Segmenteintritte, -austritte oder beides überwachen möchten.

  5. Wählen Sie einen Namespace aus. Dies ist nur erforderlich, wenn das Ereignis als erster Schritt der Journey positioniert wird.

Die Payload enthält die folgenden Kontextinformationen, die Sie in Bedingungen und Aktionen verwenden können:

  • Verhalten (Eintritt, Austritt)
  • Zeitstempel der Qualifizierung
  • Segmentkennung

Wenn Sie den Ausdruckseditor in einer Bedingung oder Aktion verwenden, die einer Aktivität vom Typ Segmentqualifikation folgt, können Sie auf den Knoten Segmentqualifikation zugreifen. Sie können zwischen der letzten Qualifikationszeit und dem Status (Einstieg oder Ausstieg) wählen.

Siehe Bedingungsaktivität.

Best Practices

Mit der Aktivität Segmentqualifikation wird der sofortige Eintritt in Journeys von Kontakten möglich, die über ein Adobe Experience Platform-Segment qualifiziert oder disqualifiziert werden.

Die Empfangsgeschwindigkeit dieser Daten ist hoch. Durchgeführte Messungen zeigen eine Geschwindigkeit von 10.000 empfangenen Ereignissen pro Sekunde. Daher sollten Sie wissen, wie Eintrittsspitzen auftreten können, wie sie sich vermeiden lassen und wie Sie Ihre Journey darauf vorbereiten können.

Batch-Segmente

Beachten Sie bei Verwendung der Segmentqualifikation für ein Batch-Segment, dass zum Zeitpunkt der täglichen Berechnung eine Eintrittsspitze auftritt. Der Umfang der Spitze hängt von der Zahl der Kontakte ab, die in das Segment täglich eintreten (bzw. austreten).

Wenn das Batch-Segment neu erstellt und in einer Journey unmittelbar verwendet wird, kann der erste Berechnungs-Batch außerdem dazu führen, dass sehr viele Kontakte in die Journey eintreten.

Streaming-Segmente

Bei Verwendung der Segmentqualifikation für Streaming-Segmente besteht aufgrund der kontinuierlichen Bewertung des Segments ein geringeres Risiko, dass es bei Ein-/Austritten zu großen Spitzen kommt. Wenn die Segmentdefinition dazu führt, dass eine große Zahl von Kunden gleichzeitig qualifiziert wird, kann es jedoch ebenfalls zu einer Spitze kommen.

For more information on streaming segmentation, refer to this page

So vermeiden Sie Überlastungen

Im Folgenden finden Sie Best Practices, die Ihnen dabei helfen, eine Überlastung der für Journeys genutzten Systeme zu verhindern (Datenquellen, benutzerdefinierte Aktionen, Adobe Campaign Standard-Aktionen).

Verwenden Sie in einer Aktivität vom Typ Segmentqualifikation Batch-Segmente nicht unmittelbar nach ihrer Erstellung. So lässt sich die erste Berechnungsspitze vermeiden. Beachten Sie, dass in der Journey-Arbeitsfläche eine gelbe Warnung angezeigt wird, wenn Sie im Begriff sind, ein Segment zu verwenden, das noch nie berechnet wurde.

Legen Sie eine Begrenzungsregel für Datenquellen und Aktionen fest, die in Journeys verwendet werden, um eine Überlastung zu vermeiden (siehe diesen Abschnitt). Beachten Sie, dass die Begrenzungsregel nicht erneut versucht wird. Für einen erneuten Versuch müssen Sie einen alternativen Pfad in der Journey verwenden, indem Sie in Bedingungen oder Aktionen das Kontrollkästchen Alternativen Pfad hinzufügen, falls eine Zeitüberschreitung oder ein Fehler auftritt aktivieren.

Bevor Sie das Segment in einer Produktions-Journey verwenden, sollten Sie immer zuerst das Volumen der Kontakte auswerten, die sich für dieses Segment täglich qualifizieren. Dazu können Sie den Abschnitt Segmente in Adobe Experience Platform lesen und sich das Diagramm auf der rechten Seite ansehen.

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