Implementierung mit Dynamic Tag Management

In älteren Implementierungen wird das Dynamic Tag Management (DTM) zur Einrichtung, Bereitstellung und Integration des Experience Cloud Identity-Diensts in Ihre anderen Experience Cloud-Lösungen verwendet.

Implementierung mit Dynamic Tag Management

In älteren Implementierungen wird das Dynamic Tag Management (DTM) zur Einrichtung, Bereitstellung und Integration des Experience Cloud Identity-Diensts in Ihre anderen Experience Cloud-Lösungen verwendet.

Hinweis

Zurzeit ist Adobe Experience Platform Launch das bevorzugte und empfohlene Implementierungstool, da es mehr Möglichkeiten als DTM bietet, komplexe Tag-Management-Aufgaben zu vereinfachen und die Codeplatzierung zu automatisieren. Siehe Implementierung mit Launch.

Dynamic Tag Management und der ID-Dienst

Mit dem Dynamic Tag Management können Sie Ihre ID-Dienstinstanz und zugehörige Experience Cloud-Lösungsintegrationen konfigurieren, bereitstellen und verwalten. DTM unterstützt die Vereinfachung des Implementierungsprozesses, da es hochgradig im ID-Dienst und in andere Experience Cloud-Lösungen integriert ist. Fügen Sie einfach das Experience Cloud ID-Tool hinzu, konfigurieren Sie es und geben Sie Informationen an, beispielsweise:

  • Experience Cloud-Organisations-ID (wird automatisch ausgefüllt, wenn eine Verknüpfung mit Experience Cloud hergestellt wird)
  • Analytics-Trackingserver (sicher und nicht sicher)
  • Experience Cloud-Server (für Trackingserver von Erstanbietern)

DTM ist für Experience Cloud-Kunden kostenlos verfügbar.

Erste Schritte mit DTM

DTM ist ein einfaches aber leistungsstarkes Tool. Falls Sie es nicht bereits verwenden, raten wir Ihnen dringend dazu. Informationen zum Einstieg in diesen Dienst finden Sie in der DTM-Dokumentation. Anweisungen zur Einrichtung des ID-Diensts mit DTM finden Sie in den Informationen und Verfahren in den folgenden Abschnitten.

Implementierungsrichtlinien

Lesen Sie diese Anforderungen und Verfahren, bevor Sie versuchen, den Experience Cloud Identity-Dienst im Dynamic Tag Management (DTM) zu integrieren.

Bereitstellen von Konten

Stellen Sie zunächst sicher, dass Ihre Organisation und Ihre Lösungen für die Experience Cloud bereitgestellt wurden und Sie mit dem Dyanamic Tag Management vertraut sind. Diese Dokumentationen helfen bei den ersten Schritten:

ID-Dienst-Codeplatzierung und -Ladereihenfolge

Der ID-Dienst funktioniert durch das Anfordern und Empfangen einer eindeutigen ID von den Adobe-Datenerfassungsservern. Für eine ordnungsgemäße Funktion muss Ihr ID-Dienstcode:

  • der erste Block des Adobe-Codes sein, der auf der Seite ausgeführt wird.
  • Möglichst weit oben auf der Seite platziert sein, für gewöhnlich im <head> Codeblock.

Solange Sie all Ihre Adobe-Lösungen und -Codebibliotheken in DTM aufbewahren, ist sichergestellt, dass Ihr ID-Dienstcode an der richtigen Position platziert und zur richtigen Zeit ausgelöst wird.

Validieren der regionalen Datenerfassung

Kunden müssen einen CNAME bereitstellen oder *.sc.omtrdc für die regionale Datenerfassung (Regional Data Collection, RDC) verwenden. Erfragen Sie die jeweiligen RDC-Einstellungen bei Ihrem Adobe-Berater.

Konfigurieren von Analytics Report Suites

Neue Analytics-Kunden sollten eine Report-Suite für die Datenerfassung erstellen.

Implementieren des Experience Cloud Identity-Diensts in DTM

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den ID-Dienst mit dem Dynamic Tag Management (DTM) zu implementieren.

Voraussetzungen

Implementierungsschritte zum Implementieren des ID-Diensts in DTM:

  1. Klicken Sie im DTM-Dashboard auf die gewünschte Webeigenschaft.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Überblick Ihrer ausgewählten Webeigenschaft auf Tool hinzufügen.

  3. Klicken Sie in der Liste Tooltyp auf Experience Cloud Identity-Dienst.

    Hinweis

    Durch diese Aktion wird das Feld Experience Cloud-Organisations-ID mit Ihrer Organisations-ID ausgefüllt. Wenn Ihr DTM-Konto nicht mit Experience Cloud verknüpft ist, müssen Sie diese ID angeben. Informationen zum Verknüpfen von Konten finden Sie im Abschnitt über das Verknüpfen von Konten in der Experience Cloud. Informationen zum Auffinden Ihrer Organisations-ID finden Sie bei diesen Anforderungen.

  4. Geben Sie den Namen Ihres Trackingservers im Feld Trackingserver ein. Wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie Ihren Trackingserver finden, lesen Sie die Häufig gestellte Fragen (FAQ) und Korrektes Ausfüllen der Variablen „trackingServer“ und „trackingServerSecure“.

  5. Klicken Sie auf Tool erstellen und auf Änderungen speichern.

    Nach dem Speichern wird der ID-Dienst als ein Tool in DTM eingerichtet. Er kann jedoch noch nicht verwendet werden. Ihr DTM-Tool muss zunächst den DTM-Veröffentlichungs-/Genehmigungsprozess durchlaufen. Zudem können Sie zusätzliche Parameter konfigurieren. Informationen zu den zusätzlichen Parametern, die Sie zum DTM hinzufügen können, finden Sie unter Experience Cloud-Identity-Diensteinstellungen für DTM.

Experience Cloud Identity-Diensteinstellungen für DTM

Beschreibt die Felder Organisations-ID, Allgemein und Kundeneinstellungen und ihre Verwendung durch den Experience Cloud ID-Dienst.

Wie finde ich diese Einstellungen?

Die Einstellungen stehen nach dem Hinzufügen und Speichern des ID-Dienstes als ein Tool im Dynamic Tag Management (DTM) zur Verfügung. Sie können auf diese Einstellungen auch zugreifen, indem Sie im Abschnitt Installierte Tools Ihrer DTM-Webeigenschaft auf das Zahnradsymbol klicken.

Organisations-ID

Dies ist die für Ihr bereitgestelltes Experience Cloud-Unternehmen erforderliche und mit ihm verknüpfte ID. Bei einer Organisation handelt es sich um die Entität, die einem Administrator das Konfigurieren von Benutzern und Gruppen sowie das Steuern des Single Sign-On-Zugriffs in der Experience Cloud ermöglicht. Die Organisations-ID besteht aus einer 24-stelligen alphanumerischen Zeichenfolge, gefolgt von (dem obligatorischen) @AdobeOrg. Experience Cloud-Administratoren können diese ID unter Experience Cloud > Tools finden.

Siehe auch Cookies und der Experience Cloud Identity-Dienst.

Allgemeine Einstellungen

Mit diesen Einstellungen können Sie Tracking-Server angeben, Versionen codieren und andere Variablen hinzufügen.

In der folgenden Tabelle sind die allgemeinen Einstellungen aufgeführt und definiert.

Besucher-ID automatisch anfordern

Sofern aktiviert, ruft Dynamic Tag Management automatisch die Methode getMarketingCloudVisitorID() vor dem Laden von Adobe-Lösungen auf, die den Experience Cloud Identity-Dienst verwenden.

Siehe getMarketingCloudVisitorID.

Analytics-Trackingserver

Der Name des für die Analytics-Datenerfassung verwendeten Trackingservers. Dies ist die Domäne, auf der die Bildanforderung und das Cookie geschrieben werden (z. B. http://site.omtrdc.net).

Überprüfen Sie die Dateien s_code.js oder AppMeasurement.js, sofern Sie Ihre Tracking-Server-URLs nicht kennen. Sie möchten, dass die URL durch die s.trackingServer Variable festgelegt wird.

Siehe trackingServer und Korrektes Füllen der Variablen „trackingServer“ und „trackingServerSecure“.

Sicherer Trackingserver

Der Name des sicheren Trackingservers, der für die Analytics-Datenerfassung verwendet wird. Dies ist die Domäne, auf der die Bildanforderung und das Cookie geschrieben werden (z. B. https://site.omtrdc.net).

Überprüfen Sie die Dateien s_code.js oder AppMeasurement.js, sofern Sie Ihre Tracking-Server-URLs nicht kennen. Sie möchten, dass die URL durch die s.trackingServerSecure Variable festgelegt wird.

Siehe trackingServer und Korrektes Füllen der Variablen „trackingServer“ und „trackingServerSecure“.

Experience Cloud-Server

Wenn Ihr Unternehmen die Erstanbieter-Datenerfassung (CNAME) nutzt, um Erstanbieter-Cookies in einem Drittanbieter-Kontext zu verwenden, geben Sie hier den Tracking-Server ein (z. B. http://metrics.company.com).

Sicherer Experience Cloud-Server

Wenn Ihr Unternehmen die Erstanbieter-Datenerfassung (CNAME) nutzt, um Erstanbieter-Cookies in einem Drittanbieter-Kontext zu verwenden, geben Sie hier den Tracking-Server ein (z. B. https://metrics.company.com).

Bibliotheksversion

Legt die Version der gewünschten ID-Dienstcodebibliothek (VisitorAPI.js) fest. Sie können diese Menüpunkte nicht bearbeiten.

Einstellungen

Mithilfe dieser Felder können Sie Funktionsvariablen als Schlüssel-Wert-Paare hinzufügen. Klicken Sie auf Hinzufügen, um Ihrer ID-Dienstimplementierung mindestens eine Variable hinzuzufügen.

WICHTIG

Hier die cookieDomain-Variable setzen. Sie ist für mehrteilige Top-Level-Domänen erforderlich, bei denen einer der beiden letzten Teile der URL mindestens zwei Zeichen lang ist. Siehe die oben verlinkte Dokumentation zu den Konfigurationsvariablen.

Kundeneinstellungen

Zusätzliche Felder, mit denen Sie einen Integrationscode oder authentifizierten Status hinzufügen können.

Integrationscode

Bei einem Integrationscode handelt es sich um eine eindeutige, vom Kunden bereitgestellte ID. Der Integrationscode sollte den von Ihnen zum Erstellen einer Datenquelle in Audience Manager verwendeten Wert enthalten.

Wert

Der Wert sollte ein Datenelement sein, das die Benutzer-ID enthält. Datenelemente sind für dynamische Werte wie IDs von einem Client-spezifischen internen System geeignet.

Authentifizierungsstatus

Optionen, die Besucher je nach Authentifizierungsstatus (z. B. angemeldet, abgemeldet) definieren oder identifizieren. Siehe Kunden-IDs und Authentifizierungsstatus.

Testen und Überprüfen des Experience Cloud Identity-Diensts

Diese Anweisungen, Tools und Verfahren unterstützen Sie bei der Ermittlung, ob der ID-Dienst ordnungsgemäß funktioniert. Diese Tests gelten für den ID-Dienst im Allgemeinen sowie für andere ID-Dienst- und Experience Cloud-Lösungskombinationen.

Voraussetzungen

Wichtige Informationen, die Sie vor Testen und Verifizieren des ID-Diensts kennen sollten.

Browserumgebungen

Löschen Sie beim Testen in einer normalen Browsersitzung vor jedem Test Ihren Browsercache.

Alternativ können Sie den ID-Dienst in einer anonymen oder Inkognito-Browsersitzung testen. In einer anonymen Sitzung müssen Sie Ihre Browser-Cookies oder den Cache nicht vor jedem Test löschen.

Tools

Der Adobe-Debugger und der Charles-HTTP-Proxy können Ihnen dabei helfen festzustellen, ob der ID-Dienst für Analytics richtig konfiguriert wurde. Die Informationen in diesem Abschnitt basieren auf den durch den Adobe-Debugger und Charles zurückgegebenen Ergebnissen. Sie können jedoch frei entscheiden, welches Tool oder welcher Debugger für Sie optimal ist.

Testen mit dem Adobe-Debugger

Ihre Dienstintegration ist richtig konfiguriert, wenn in der Adobe-Debugger-Antwort eine Experience Cloud ID (MID) angezeigt wird. Siehe Cookies und der Experience Cloud Identity-Dienst mit weiteren Informationen zur MID.

So überprüfen Sie den Status des ID-Diensts mit dem Adobe-Debugger:

  1. Löschen Sie Ihre Browser-Cookies oder öffnen Sie eine anonyme Browser-Sitzung.
  2. Laden Sie Ihre Testseite, die den ID-Dienst-Code enthält.
  3. Öffnen Sie den Adobe-Debugger.
  4. Suchen Sie in den Ergebnissen nach einer MID.

Grundlegendes zu den Adobe-Debugger-Ergebnissen

Die MID wird in einem Schlüssel-Wert-Paar gespeichert, das die folgende Syntax verwendet: MID= *Experience Cloud ID*. Der Debugger zeigt diese Informationen wie unten gezeigt an.

Erfolg

Der ID-Dienst wurde ordnungsgemäß implementiert, wenn Sie eine Antwort sehen, die ungefähr so aussieht:

mid=20265673158980419722735089753036633573

Wenn Sie ein Analytics-Kunde sind, wird zusätzlich zur MID eine Analytics ID (AID) angezeigt. Dies geschieht:

  • bei einigen Ihrer aktuellen/langjährigen Sitebesucher,
  • Wenn Sie haben eine Übergangsphase aktiviert haben.

Fehlgeschlagen

Wenden Sie sich an die Kundenunterstützung, wenn der Debugger:

  • keine MID zurückgibt,
  • eine Fehlermeldung zurückgibt, die angibt, dass Ihre Partner-ID nicht bereitgestellt wurde.

Testen mit dem Charles-HTTP-Proxy

So überprüfen Sie den Status des ID-Diensts mit Charles:

  1. Löschen Sie Ihre Browser-Cookies oder öffnen Sie eine anonyme Browser-Sitzung.
  2. Starten Sie Charles.
  3. Laden Sie Ihre Testseite, die den ID-Dienst-Code enthält.
  4. Suchen Sie nach den unten beschriebenen Anforderungs- und Antwortaufrufen und -daten.

Grundlegendes zu den Charles-Ergebnissen

Lesen Sie diesen Abschnitt, um Informationen dahingehend zu erhalten, wo und wonach Sie suchen müssen, wenn Sie Charles zum Überwachen von HTTP-Aufrufen verwenden.

Erfolgreiche ID-Dienstanforderungen in Charles

Ihr ID-Dienst-Code funktioniert ordnungsgemäß, wenn die Funktion Visitor.getInstance einen JavaScript-Aufruf zu dpm.demdex.net startet. Eine erfolgreiche Anforderung enthält Ihre Organisations-ID. Die Organisations-ID wird als Schlüssel-Wert-Paar weitergegeben, das folgende Syntax verwendet: d_orgid= *d_orgid*. Die dpm.demdex.net- und JavaScript-Aufrufe finden Sie auf der Registerkarte Struktur. Die Organisations-ID finden Sie auf der Registerkarte „Anforderung“.

Erfolgreiche ID-Dienstantworten in Charles

Ihr Konto wurde ordnungsgemäß für den ID-Dienst bereitgestellt, wenn die Antwort von den Datenerfassungsservern (Data Collection Servers, DCS) eine MID zurückgibt. Die MID wird als ein Schlüssel-Wert-Paar zurückgegeben, das die folgende Syntax verwendet: d_mid: visitor Experience Cloud ID. Auf der Registerkarte „Antwort“ findet sich die MID, wie im Folgenden gezeigt.

Fehlerhafte ID-Dienstantworten in Charles

Ihr Konto wurde nicht richtig bereitgestellt, wenn die MID in der DCS-Antwort fehlt. Bei einer fehlerhaften Antwort werden auf der Registerkarte Antwort ein Fehler-Code und eine Fehlermeldung zurückgegeben, wie im Folgenden gezeigt. Wenden Sie sich an die Kundenunterstützung, wenn diese Fehlermeldung in der DCS-Antwort angezeigt wird.

Weitere Informationen zu Fehler-Codes finden Sie unter DCS-Fehler-Codes, Meldungen und Beispiele.

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