Dynamic Creative Optimization

Hinweis

Typische Verantwortliche für diese Aktivität sind AEM-Implementoren.

Dynamic Creative Optimization oder DCO dient dem Erstellen von Digital Signage-Erlebnissen, die den individuellen Bedingungen eines bestimmten Standorts zu einer bestimmten Zeit sowie eines bestimmten Benutzers gerecht werden.

Dies wird auch als Client-seitige Reduzierung von Inhalten bezeichnet.

Das Hauptmotiv dafür ist, dass alle Player-Geräte bzw. Endpunkte mithilfe von Datensätzen anhand verschiedener Faktoren automatisch ermitteln können, welche Inhalte am besten zur Wiedergabe geeignet sind.

So lassen sich kontinuierliche menschliche Eingriffe bei der Inhaltserstellung eliminieren, wodurch sich die Gesamtbetriebskosten für das Netzwerk verringern und digitale Erlebnisse relevanter, kontextbezogener und effektiver werden.

Beispiele dafür sind:

  • Verwenden des aktuellen Lagerbestands der präsentierten Produkte
  • Außentemperatur oder Wetter
  • Vorhandensein einer Anzeigenkampagne in lokalen Medien
  • Webtraffic und auch lokale Ereignisse, z. B. wenn ein Kunde ein Produkt zur Prüfung in die Hand nimmt

All diese und weitere Optionen können für mehr Kontext und Personalisierung sorgen.

Wer über eine Strategie für visuelles Merchandising verfügt, die DCO beinhaltet, kann die Zahl der Betrachter im Netzwerk drastisch erhöhen.

Es gibt zwei Hauptarten von Datenauslösern:

  • Lokale Datenauslöser: Diese Datenauslöser befinden sich lokal auf dem Gerät. Wenn Sie zum Beispiel den Bildschirm berühren, wird ein Sensor aktiviert, der das lokale Daten-Asset oder den Kanalwechsel auslöst.
  • Remote-Datenauslöser: Dies beinhaltet einen durch Daten ausgelösten Kanalwechsel bzw. einen Asset-Wechsel, je nach den von einer Web Service API zurückgegebenen Werten.

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