Versionshinweise für Adobe Experience Manager as a Cloud Service 2020.7.0

Im folgenden Abschnitt werden die allgemeinen Versionshinweise für Experience Manager as a Cloud Service 2020.7.0 beschrieben.

Veröffentlichungsdatum

Die Version 2020.7.0 von Experience Manager as a Cloud Service wurde am 30. Juli 2020 veröffentlicht.

Adobe Experience Manager Sites as a Cloud Service

Neue Funktionen

Experience Manager as a Cloud Service-Connectoren für Adobe Target und Adobe Analytics wurden wie folgt verbessert:

  • Eine neue Benutzeroberflächen-Implementierung ersetzt die auf der klassischen Benutzeroberfläche basierende Implementierung.

  • Die Benutzeroberfläche weist vereinfachte Dialogfelder auf, sodass die Framework-Erstellung für Variablenzuordnung und andere Konfigurationen Adobe Launch überlassen wird. Siehe Integrieren mit Adobe Analytics und Integrieren mit Adobe Target.

  • Konfigurationen werden jetzt in /conf statt in /etc/cloudsettings im Adobe Experience Manager-Repository gespeichert.

Adobe Experience Manager Assets as a Cloud Service

Neue Funktionen in Assets

  • Asset Compute Service ist ein skalierbarer und erweiterbarer Service zur Verarbeitung von Assets. Administratoren können Experience Manager konfigurieren, um anwenderdefinierte Programme aufzurufen, die mit dem Asset Compute Service erstellt wurden. Entwickler können den Service verwenden, um spezielle anwenderdefinierte Programme zu erstellen, die sich für komplexe Anwendungsfälle eignen. Dieser Webservice kann Miniaturen für verschiedene Dateitypen und hochwertige Bilddarstellungen aus Adobe-Dateiformaten erstellen, Videos kodieren (künftig verfügbare Funktion), Metadaten und Volltext zur vorläufigen Indizierung extrahieren und Assets alle verfügbaren Sensei-Services durchlaufen lassen. Siehe Verwenden von Asset-Microservices und Verarbeitungsprofilen.

  • Die ursprüngliche Konfiguration von Dynamic Media in Experience Manager as a Cloud Service wurde verbessert, um sie stabiler zu machen. Sie informiert den Administratoren nun über den Fortschritt der Prozesse.

  • Das Veröffentlichen von Assets in Dynamic Media wurde vereinfacht und stabiler gestaltet, indem es zu einem integralen Bestandteil der gesamten Asset-Verarbeitungs-Pipeline unter Verwendung von Asset-Microservices wird und das Backend bei der Batch-Veröffentlichung verbessert wird.

  • Workflow-Schritte, die nicht mit einer Cloud Service-Implementierung kompatibel sind, werden jetzt im Workflow-Modell-Editor mit einem Warnhinweis versehen. Außerdem werden beim Ausführen der vorhandenen Workflows in der Cloud Service-Umgebung die nicht kompatiblen Workflow-Schritte übersprungen.

  • Von Kunden erstellte Workflow-Modelle, die in /conf/global im Git-Projekt bereitgestellten wurden, das der Umgebung in Cloud Manager zugeordnet ist, werden automatisch unter /var bereitgestellt und sind daher in Experience Manager verfügbar. Die Produkt-Workflow-Modelle unter /libs, an denen Kunden Änderungen vorgenommen haben, werden nicht automatisch in /var bereitgestellt.

Fehlerbehebungen

  • Der Assistent zum Verschieben von Assets wird für die in Sammlungen enthaltenen Assets nicht wie erwartet geladen. (CQ-4296756)
  • Die Werte von dam:size und dam:sha1 sind von XMP Writeback ausgeschlossen. (CQ-4237355)
  • Beim Aufheben der Veröffentlichung von Assets in Batches gibt Brand Portal einen Fehler aus, der darauf hindeutet, dass der Anfrage-URI zu lang ist. (CQ-4299474)

Adobe Experience Manager Commerce as a Cloud Service

Neue Funktionen

AEM Commerce ist jetzt in Cloud Service verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie unter Erste Schritte mit AEM Commerce as a Cloud Service.

Kernkomponenten

Neue Funktionen

Version 2.11.0 der AEM-Kernkomponenten ist jetzt als Teil von AEM Sites verfügbar, einschließlich folgenden Optionen:

  • Einführung einer neuen PDF-Viewer-Komponente.

  • Die Kernkomponenten unterstützen jetzt Accelerated Mobile Pages (AMP). Dies hilft, schnellere Kundenerlebnisse zu erzielen, indem Seitenübergänge sofort erfolgen, wenn die Site von einem Google Mobile-Suchergebnis aus aufgerufen wird, was zu Verbesserungen bei Anwenderinteraktionen und SEO führt.
    Weitere Informationen finden Sie unter AMP-Unterstützung für die Kernkomponenten.

  • Kompatibilität mit Version 1.0.2 der Adobe Client-Datenschicht.

  • Fehlerbehebungen und Qualitätsverbesserungen am Code.

Cloud Manager

Veröffentlichungsdatum

Die Cloud Manager-Version 2020.7.0 wurde am 9. Juli 2020 veröffentlicht.

Neue Funktionen

  • Die Seite „Umgebungen“ wurde neu gestaltet.

  • Im Ruhezustand befindliche Umgebungen verfügen jetzt über einen separaten Status.

  • Die Anzahl der Umgebungsvariablen pro Umgebung wurde auf 200 erhöht.

  • Cloud Manager-Pipelines unterstützen jetzt anwenderspezifische Variablen und Geheimnisse.

    Weitere Informationen finden Sie unter „Pipeline-Variablen“.

  • Authentifizierungsgebundene Private Maven-Repositorys werden jetzt unterstützt.

  • Der Cloud Manager-Build-Container unterstützt jetzt sowohl Java 8 als auch Java 11.
    Weitere Informationen finden Sie unter „Java 11-Unterstützung verwenden“.

Fehlerbehebungen

  • Die Verknüpfung von Cloud Manager mit der Developer Console war vor der vollständigen Erstellung der Umgebung nicht korrekt aktiviert.

  • Die Verknüpfung zur Developer Console direkt aus Cloud Manager zeigte die Option zum Versetzen der Umgebung eines Sandbox-Programms in den Ruhezustand und zum Aufheben des Ruhezustands nicht an.

  • Die Optionen Abbrechen und Speichern auf der Seite „Bearbeiten“ für produktionsfremde Pipelines waren nicht immer sichtbar.

  • Bestimmte Fehler im Code-Qualitätsprozess konnten dazu führen, dass die Protokolldatei nicht korrekt erzeugt wurde.

  • Beim Erstellen eines neuen Programms gab der vorgeschlagene Name manchmal ein Duplikat eines vorhandenen Programmnamens zurück.

  • Protokolle für bestimmte größere Pipeline-Schritte konnten nicht über die gesamte Benutzeroberfläche konsistent heruntergeladen werden.

  • Bei der Validierung von Umgebungsnamen trat ein Fehler mit einer Verschiebung um den Wert eins auf.

  • Auf der Seite „Umgebungen“ wurden manchmal Veröffentlichungs- und Dispatcher-Segmente angezeigt, wenn keine vorhanden waren.

Bekannte Probleme

  • Aufgrund einer Änderung bei der Berechnung der Code-Abdeckung ist die erforderliche Mindestversion des Jacoco-Plugins jetzt 0.7.5.201505241946 (veröffentlicht im Mai 2015). Kunden, die eine ältere Version verwenden, erhalten eine Fehlermeldung im Code-Qualitätsprozess.

Adobe Experience Manager as a Cloud Service Foundation

Neue Funktionen

  • Protokolle können an Splunk-Konten weitergeleitet werden. Dies ermöglicht es Unternehmen, das Potenzial ihrer Splunk-Investitionen auszuschöpfen.

  • Eine statische, dedizierte Ausgangs-IP-Adresse kann für ausgehenden Traffic zugewiesen werden, der in Java-Code programmiert ist, was bei einigen Integrationen nützlich sein kann.

  • Die Benutzeroberfläche von AEM Analytics Cloud Service wurde von der klassischen Benutzeroberfläche in die neue AEM-Benutzeroberfläche übertragen. Außerdem wurde der Speicherort von AEM Analytics Cloud Service im AEM-Repository von /etc in /conf in Abstimmung mit anderen AEM Cloud Services verschoben.

  • Die Benutzeroberfläche von AEM Target Cloud Service wurde von der klassischen Benutzeroberfläche in die neue AEM-Benutzeroberfläche übertragen. Außerdem wurde der Speicherort des AEM Target Cloud Service im AEM-Repository von /etc in /conf in Abstimmung mit anderen AEM Cloud Services verschoben.

Cloud Readiness Analyzer

In diesem Abschnitt erfahren Sie mehr über die neuen Funktionen und die Updates für Cloud Readiness Analyzer Version 1.0.2.

Fehlerbehebungen

  • Frühere Versionen des CRA konnten nicht unter Adobe Experience Manager (AEM) 6.1 ausgeführt werden. Es wurde expliziter Support hinzugefügt, um Benutzer für die Administratorgruppe zuzulassen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von CRA unter AEM 6.1.

  • Der im Zusammenfassungsbericht angezeigte Ablaufzeitstempel war nicht korrekt.

  • CRA erkannte doppelt vorhandene benutzerdefinierte Komponenten.

  • Bei AEM 6.1 wurde die Inhaltsüberprüfung beendet, bevor die vollständige Überprüfung abgeschlossen wurde. Die Ausnahmebehandlung wurde hinzugefügt, damit der Inspektor die Prüfung überspringen und fortsetzen kann, bis die vollständige Überprüfung abgeschlossen ist.

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