Integration von AEM und Adobe Commerce (Magento) mithilfe des Commerce Integration Framework

Letzte Aktualisierung: 2023-10-04

Adobe Experience Manager und Adobe Commerce werden über das Commerce Integration Framework (CIF) nahtlos integriert. CIF ermöglicht AEM direkten Zugriff auf und die direkte Kommunikation mit der Commerce-Instanz mithilfe der GraphQL-APIs von Adobe Commerce.

HINWEIS

Zur Unterstützung der GraphQL-API ist mindestens die Version 2.3.5 erforderlich. Bestimmte Funktionen werden nur von neueren Versionen oder nur von der Adobe Commerce-Edition unterstützt.

Architekturüberblick

Die Gesamtarchitektur sieht wie folgt aus:

CIF-Architekturübersicht

CIF unterstützt Server-seitige und Client-seitige Kommunikationsmuster.
Server-seitige APIs werden mithilfe des integrierten, generischen GraphQL-Clients in Kombination mit einem Satz generierter Datenmodelle für das Commerce-GraphQL-Schema implementiert. Darüber hinaus können beliebige GraphQL-Abfragen oder Mutationen im GQL-Format verwendet werden.

Bei Client-seitigen Komponenten, die mit React erstellt werden, kommt der Apollo-Client zum Einsatz.

Architektur mit den AEM CIF-Kernkomponenten

Architektur mit den AEM CIF-Kernkomponenten

AEM CIF-Kernkomponenten folgen sehr ähnlichen Design-Mustern und Best Practices wie die AEM WCM-Kernkomponenten.

Die Geschäftslogik und Backend-Kommunikation mit Adobe Commerce für die AEM CIF-Kernkomponenten werden in Sling-Modellen implementiert. Falls es notwendig ist, diese Logik an projektspezifische Anforderungen anzupassen, kann das Delegationsmuster für Sling-Modelle verwendet werden.

TIPP

Die Seite Anpassen von AEM CIF-Kernkomponenten enthält ein detailliertes Beispiel und Best Practices zur Anpassung von CIF-Kernkomponenten.

Innerhalb von Projekten können AEM CIF-Kernkomponenten und benutzerdefinierte Projektkomponenten den konfigurierten Client für einen mit einer AEM-Seite verknüpften Adobe Commerce-Store über eine Sling-kontextsensible Konfiguration abrufen.

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