Empfohlener Ansatz recommended-approach
Die Best Practice ist, alle AEM Screens-Projekte auf Unternehmensebene als langfristige Projekte zu betrachten. Eine Projektdauer von einem oder mehreren Jahren ist wahrscheinlich, insbesondere wenn die Lösung komplexe Benutzerinteraktionen ermöglicht oder auf verschiedenen Geräten und Standorten bereitgestellt wird.
Leitlinien für die Entwicklung einer Digital Signage-Strategie signage-strategy
Beachten Sie die folgenden Empfehlungen, bevor Sie ein Digital-Signage-Projekt entwickeln und bereitstellen:
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Kontrolle des Umfangs:
Ist die gewünschte Lösung ehrgeizig, sollten Sie die Lieferziele in einzelne Schritte unterteilen, um den Umfang des Projekts richtig steuern zu können. -
Definierte Nutzungsszenarien:
Projektphasen sollten genau definierte Nutzungsszenarien mit klar definierten Erfolgskriterien beinhalten. -
Inkrementelle Lieferziele:
Konzentrieren Sie sich auf eine schrittweise Bereitstellung von Funktionen. -
Schätzen des angestrebten Ergebnisses:
Beginnen Sie mit vordefinierten AEM Screens-Funktionen, bevor Sie benutzerdefinierte Komponenten und Integrationen erstellen. Führen Sie stets ein Brainstorming durch, um zu ermitteln, ob das gewünschte Ergebnis mit den standardmäßigen Komponenten und Funktionen von AEM Screens erreichbar ist. -
Definieren von Pilotprojekten, Rollouts und POCs:
Erarbeiten Sie Machbarkeitsstudien (POCs), die Sie in der Pilot- und Rollout-Phase bei Bedarf anpassen. -
Vordefinieren der Inhaltsstrategie:
Legen Sie eine Inhaltsstrategie fest, einschließlich kurz- und langfristiger Ziele. Richten Sie zudem Markenziele/KPIs auf Funktionsverbesserungen aus.note note NOTE Die Vorlaufkosten für ein AEM Screens-Projekt sind häufig höher, da in Hardware, Geräte und Sitedesigns investiert werden muss. Daher können Inhaltslösungen, die zunächst einfach gehalten werden, dazu beitragen, den Budgeterwartungen gerecht zu werden. -
Schätzen der übergeordneten Lieferziele:
Wenn die Lösung in großem Maßstab implementiert werden soll, führen Sie die Komponenten der Anwendung an sorgfältig ausgewählten Pilotstandorten zum Testen ein. Stellen Sie die Anwendung an neuen Standorten und auf neuen Geräten bereit, sobald sie die Validierung bestanden hat.note note NOTE Beginnen Sie in der Pilotphase mit der Erfassung von Analysen. So können Sie Businessteams dabei helfen, anhand der spezifischen Metriken, die erreicht werden sollen, den Erfolg der Lösung zu überprüfen. Die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt helfen Businessteams dabei, zu ermitteln, welche Verbesserungen vorgenommen werden müssen. -
Aufteilen von Lieferzielen in messbare Aufgaben:
Eine Aufteilung der Bereitstellung von Funktionen in messbare Aufgaben erlaubt eine zeitnahe Rückmeldung, erlaubt mehr erreichbare Ziele und reduziert die Gesamtrisiken eines Projekts. -
Entwickeln einer Roadmap:
Wenn Ihre Kundin bzw. Ihr Kunde ein funktionsreiches Produkt benötigt, stellen Sie frühzeitig im Projekt einen Teil der geplanten Funktionen bereit und planen Sie andere Funktionen für spätere Phasen. Eine funktionsreiche erste Lieferung birgt ein höheres Risiko und erschwert die Validierung auf Kundenseite. -
Verstehen des Umfangs benutzerdefinierter Integrationen:
Interaktive Komponenten mit Touchscreen-Interaktionen, Bewegungssensoren oder RFID erfordern bei der Implementierung eine umfangreiche benutzerdefinierte Entwicklung. Bildschirmpräsentationen, Videowerbung oder statische Menüs können in einem Screens-Kanal als grafische Inhalte oder HTML bereitgestellt werden.