Campaign: Nicht übereinstimmender Synchronisierungseintrag von AEP und Campaign

In diesem Artikel wird erläutert, warum Versandlog-Datensätze in Adobe Experience Platform (AEP) scheinbar fehlen, wenn sie von Adobe Campaign Classic (ACC) über den vorkonfigurierten ACC- → AEP-Connector exportiert werden. Das Problem tritt am deutlichsten bei Validierungsübungen oder Anwendungsfällen mit geringem Volumen auf, bei denen die Anzahl von Datensätzen systemübergreifend verglichen wird, kurz nachdem die Versandaktivität generiert wurde.

Beschreibung description

Kunden könnten beobachten, dass in den ACC-Quelltabellen vorhandene Versandlog- oder Feedback-Datensätze in AEP noch nicht sichtbar sind, was zu einer offensichtlichen Diskrepanz bei der Anzahl von Datensätzen zwischen ACC und AEP führt.

Dieses Verhalten tritt in der Regel auf, wenn:

  • Feedback- oder Broadlog-Einträge werden kurz nach der Erstellung validiert
  • Mehrere Datensätze werden sehr nahe beieinander erstellt
  • Nachgelagerte Anwendungsfälle hängen von der nahezu in Echtzeit erfolgenden Synchronisation der neuesten Kommunikationsaktivität ab
  • Geringes Traffic-Volumen bedeutet, dass es keinen sofortigen nachfolgenden Exportzyklus gibt, um die verbleibenden Datensätze aufzunehmen

In diesen Fällen können ACC und die Upstream-Quelle konsistent erscheinen, während AEP zu diesem Zeitpunkt weniger Datensätze anzeigt. Die Daten, die in AEP eintreffen, sind korrekt, aber die neuesten Datensätze wurden möglicherweise noch nicht exportiert.

Lösung resolution

Die Hauptursache dafür ist die vom ACC- → AEP-Connector verwendete Logik des Exportfensters. Bei jeder Ausführung exportiert der Connector Datensätze, deren Zeitstempel streng kleiner als der aktuelle maximale Zeitstempel ist, der in der Quellgruppe gefunden wurde. Datensätze, deren Zeitstempel genau diesem aktuellen Maximum entspricht, werden absichtlich aus der aktuellen Ausführung ausgeschlossen und in einer späteren Ausführung exportiert.

Dieses Design ist vorhanden, um doppelte Exporte zu vermeiden, wenn zusätzliche Datensätze mit demselben maximalen Zeitstempel noch erstellt oder übergeben werden. In kontinuierlich aktiven Systemen werden diese Datensätze normalerweise im nächsten Zyklus exportiert. In Szenarien mit geringem Volumen oder unter Berücksichtigung von Entscheidungen wird dadurch jedoch ein Zeitfenster geschaffen, in dem die neuesten Versandlog-Datensätze noch nicht in AEP verfügbar sind. Dies kann als Synchronisierungsfehler oder Datensatzausfall interpretiert werden.

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