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Erste Schritte mit dem Mobile-App-Kanal about-mobile-app-channel

Der Mobile-App-Kanal bietet die Möglichkeit, mithilfe von Apps über die Adobe Campaign-Plattform personalisierte Push-Benachrichtigungen auf iOS- und Android-Geräte zu senden.

Zwei Versandkanäle stehen zur Verfügung:

  • iOS-Kanal zum Versand von Mitteilungen an Mobilgeräte mit Apple–Betriebssystem.

  • Android-Kanal zum Versand von Nachrichten an Mobilgeräte mit Android-Betriebssystem.

    note important
    IMPORTANT
    Einige wichtige Änderungen am FCM-Dienst (Android Firebase Cloud Messaging) werden 2024 veröffentlicht und können sich auf Ihre Implementierung von Adobe Campaign auswirken. Ihre Konfiguration der Anmeldedienste für Android-Push-Nachrichten muss möglicherweise aktualisiert werden, um diese Änderung zu unterstützen. Sie können dies bereits überprüfen und Maßnahmen ergreifen. Weitere Informationen finden Sie in dieser Technote zu Adobe Campaign v8.

Diesen Kanälen entsprechen zwei Versandaktivitäten in den Kampagnen-Workflows. Zwei Transaktionsnachrichten-Vorlagen stehen auch für den Transaktionsnachrichtenversand zur Verfügung.

Sie können das Verhalten der Anwendung dahingehend konfigurieren, dass dem Empfänger beim Antippen der Benachrichtigung der zum jeweiligen Anwendungskontext passende Bildschirm angezeigt wird. Zum Beispiel:

  • Im Falle einer Lieferbenachrichtigung wird bei Klick auf die Mitteilung eine Seite mit Informationen zur Sendungsverfolgung angezeigt.
  • Im Falle eines Warenkorbs, für den der Kunde schließlich keine Bestellung aufgegeben hat, kann eine Mitteilung versendet werden, die den Empfänger durch Antippen direkt auf das entsprechende Produkt weiterleitet.
CAUTION
  • Stellen Sie sicher, dass die an Mobile Apps gesendeten Benachrichtigungen den von Apple (Apple Push Notification Service) bzw. Google (Firebase Cloud Messaging) gestellten Anforderungen entsprechen.
  • Warnung: In manchen Ländern ist es gesetzlich vorgeschrieben, die Benutzer Ihrer Mobile Apps über die Art der erhobenen Daten und den Zweck der Erhebung zu informieren. Prüfen Sie die jeweiligen gesetzlichen Regelungen.

Der Workflow NMAC Opt-out Management (mobileAppOptOutMgt) aktualisiert das Abmelden von Benachrichtigungen auf Smartphones und Tablets. Weitere Informationen zu diesem Workflow finden Sie in der Liste der technischen Workflows.

Adobe Campaign ist mit HTTP/2-APNs kompatibel. Weitere Informationen zu den Konfigurationsschritten finden Sie in diesem Abschnitt.

Allgemeine Informationen zum Erstellen eines Versands finden Sie in diesem Abschnitt.

Konfigurieren des Push-Benachrichtigungskanals push-notification-configuration

Um Push-Benachrichtigungen mit Adobe Campaign zu senden, müssen Sie zunächst Ihre Umgebung und App konfigurieren. Bevor Sie mit dem Versand von Push-Benachrichtigungen mit Adobe Campaign beginnen, müssen Sie sicherstellen, dass Konfigurationen und Integrationen in der Mobile App sowie für Tags in Adobe Experience Platform vorhanden sind. Das Adobe Experience Platform Mobile SDK bietet Client-seitige Integrations-APIs für Ihre Mobiltelefone über Android- und iOS-kompatible SDKs. Die SDK-Konfiguration wird über die Datenerfassungs-Benutzeroberfläche verwaltet, um eine flexible Konfiguration und erweiterbare, regelbasierte Integrationen zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter Dokumentation zu Adobe Campaign v8.

Datenpfad data-path

Die unten stehenden Schemata verdeutlichen den Austausch von Daten zwischen Mobile Apps und Adobe Campaign. Drei Akteure sind an diesem Prozess beteiligt:

  • Mobile App
  • Benachrichtigungsdienst - APNS (Apple Push Notification Service) bei iOS und FCM (Firebase Cloud Messaging) bei Android
  • Adobe Campaign

Der Benachrichtigungsprozess besteht aus drei großen Schritten: Speicherung der App in Adobe Campaign (Abonnement-Erhebung), Versand und Tracking.

Schritt 1: Abonnement-Erhebung step-1--subscription-collection

Die Mobile App wird vom Nutzer im App Store oder bei Google Play heruntergeladen. Die Mobile App enthält u. a. die Verbindungsparameter (Zertifikat bei iOS und Projektschlüssel bei Android) sowie den Integrationsschlüssel. Beim ersten Start der Mobile App werden je nach Konfiguration vom Benutzer gewisse Registrierungsdaten abgefragt (@userKey, beispielsweise eine E-Mail-Adresse oder eine Kundennummer). Gleichzeitig ruft die Mobile App beim Benachrichtigungs-Service eine Benachrichtigungskennung (Push-ID) ab. Alle diese Daten (Verbindungsparameter, Integrationsschlüssel, Benachrichtigungskennung, userKey) werden an Adobe Campaign übermittelt.

Schritt 2: Versand step-2--delivery

Die Marketingabteilung erstellt einen Versand mit den jeweiligen App-Abonnenten als Zielgruppe. Der Versandprozess übermittelt dem Benachrichtigungsdienst die Verbindungsparameter (Zertifikat bei iOS und Projektschlüssel bei Android), die Benachrichtigungskennung (Push-ID) und den Inhalt der Benachrichtigung. Der Benachrichtigungsdienst sendet die Benachrichtigungen an die Mobilgeräte der Zielgruppenempfänger.

Folgende Informationen werden an Adobe Campaign gemeldet:

  • Nur Android: Anzahl an Geräten, auf denen die Benachrichtigung angezeigt wurde (Impressions);
  • Android und iOS: Anzahl an Klicks auf die Benachrichtigung.

Der Adobe Campaign-Server muss in der Lage sein, den APN-Server über Port 443 für den iOS HTTP/2-Connector zu kontaktieren.

Verwenden Sie folgende Befehle, um die korrekte Funktionsweise zu testen:

  • Für Tests:

    code language-none
    api.development.push.apple.com:443
    
  • In Produktion:

    code language-none
    api.push.apple.com:443
    

Mit dem iOS HTTP/2-Connector müssen der MTA und der Webserver in der Lage sein, die APNs über Port 443 zu kontaktieren.

Wenn Sie den iOS HTTP/2-Connector über einen Proxy verwenden müssen, lesen Sie diese Seite.

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